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Irmtraud Meyer: Von Vancouver nach Berlin

Dtsch Arztebl 2016; 113(15): A-727 / B-613 / C-605

Müller, Ines

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Irmtraud Meyer, Foto: privat
Irmtraud Meyer, Foto: privat

Die Bioinformatikerin Prof. Dr. Irmtraud Meyer von der Universität von British Columbia in Vancouver, Kanada, hat den Ruf auf eine W3-Professur für „Bioinformatik der RNA-Struktur und der Transkriptomregulierung“ an der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Berliner Institut für Medizinische Systembiologie des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft angenommen. Die 42-Jährige, die im Januar 2016 nach 16 Jahren im Ausland nach Deutschland zurückgekehrt ist, freut sich neben ihrer Tätigkeit sehr auf die Kunst und Kultur in der Metropole.

Schwerpunkt von Meyers Forschungen ist das Transkriptom, die Gesamtheit der RNA-Moleküle, die bei der Transkribierung von Genen entstehen. Die Funktion, die die RNA-Struktur bei der Regulierung der proteinkodierenden und nicht-kodierenden Gen-Transkripte einnimmt, interessiert Meyer dabei besonders, weil dadurch potenziell viele Arten von Regulierungsmechanismen robust, das heißt ohne großen Einfluss von vielen externen Molekülen, gesteuert werden können.

Einer ihrer weiteren Schwerpunkt ist die Entschlüsselung des Netzwerks von RNA-RNA-Interaktionen und anderen Transkriptom-Interaktionen.

Die Mathematikerin und Physikerin promovierte in Cambridge am Department of Genetics der Universität Cambridge, Großbritannien. Im März 2006 nahm sie einen Ruf an die University of British Columbia in Vancouver, Kanada, an. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Ines Müller

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