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Big Award 2016: Die kreativsten Stellenanzeigen für Ärzte

Dtsch Arztebl 2016; 113(17): [2]

DÄV

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Ärztestellen, der Stellenmarkt des Deutschen Ärzteblattes, vernetzt Deutschlands Ärzte mit Kliniken und Arbeitgebern aus dem Gesundheitswesen. Mit dem Big Award prämiert der Deutsche Ärzteverlag jedes Jahr die kreativsten Anzeigen.

Preisverleihung: Die Sieger des Big Awards 2016 wurden am 5. April 2016 in Hannover gekürt. Foto: DÄV
Preisverleihung: Die Sieger des Big Awards 2016 wurden am 5. April 2016 in Hannover gekürt. Foto: DÄV

Mit dem Big Award zeichnet der Deutsche Ärzteverlag herausragende Stellenanzeigen für Ärzte in fünf Kategorien aus. In diesem Jahr hat der Verlag den Big Award zum achten Mal verliehen. Die Jury aus namhaften Krankenhaus- und Agenturvertretern durfte aus rund 90 eingereichten Arbeiten auswählen und über die gelungensten Stellenanzeigen abstimmen.

Die glücklichen Gewinner der Big Awards 2016

Der Deutsche Ärzteverlag dankt allen Teilnehmern für die zahlreichen kreativen Einreichungen und gratuliert insbesondere den glücklichen Gewinnern der Big Awards 2016. Die Sieger wurden am 5. April 2016 im Rahmen der festlichen Abendveranstaltung des 9. Kongresses „KlinikManagementPersonal“ in Hannover gekürt:

  • BIG CREATION – Kreativste Stellenanzeige
    Motiv: IRRE*
    Eingereicht durch: Landeskrankenhaus Andernach/Personalwerk
  • BIG CAMPAIGN – Die beste Kampagne
    Motiv: Keimfrei. Rettet. Hilft.
    Eingereicht durch: Asklepios/Westpress
  • BIG PICTURE – Beste Stellen-/Imageanzeigenkombination
    Motiv: Kompetent für Menschen
    Eingereicht durch: Vitos Weilmünster/Westpress
    Motiv: Gipfelstürmer gesucht
    Eingereicht durch: Waldburg-Zeil Kliniken/In Medias
  • BIG TALENT – Beste Nachwuchsanzeige
    Motiv: Ohne Witz: Hier wird auch gearbeitet!
    Eingereicht durch: Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg/Teufels
    Motiv: Ein starkes Team
    Eingereicht durch: DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg
  • BIG WORDS – Bester Stellenanzeigentext
    Motiv: DANKE!
    Eingereicht durch: B.A.D. Gesundheitsvorsorge und -technik/Westpress

Ergebnis ärztefreundlicher Personalpolitik

Bemüht sich eine Klinik mit der Gestaltung ihrer Stellenanzeigen um ihr Image und ihren öffentlichen Auftritt, hat sie sich bereits intensiv Gedanken darüber gemacht, was sie ihrem Personal anbieten kann. Für ein attraktives Angebot wiederum muss sie sich mit den Wünschen ihrer Bewerber ausführlich auseinandergesetzt haben, die diese an ihre Arbeitgeber richten. Denn beim heutigen Fachkräftemangel in Krankenhäusern müssen sich auch Kliniken immer mehr die Frage nach ihrer Attraktivität als Arbeitgeber stellen lassen.

Wann ist eine Klinik ein attraktiver Arbeitgeber?

Laut einer Studie, die der Deutsche Ärzteverlag im November 2015 zusammen mit Schubert Management Consultants durchgeführt hat, liegen finanzielle Anreize heute nur noch an vierter Stelle bei der Bewertung der Arbeitgeberattraktivität von Krankenhäusern. Wichtiger sind den Ärzten das Teamklima (Platz 1 von 95 Prozent der Befragten), die Arbeitszeitgestaltung (Platz 2, mit 88 Prozent), die Aus- und Weiterbildung (ebenfalls mit 88 Prozent) sowie das medizinische Leistungsspektrum (Platz 3 mit 78 Prozent).

Im Fokus stehen Themen wie Work-Life-Balance

Je stärker die jungen und selbstbewussten Ärzte in den Arbeitsmarkt drängen (Stichwort: Generation Y), desto mehr verschiebt sich der Fokus der Krankenhaus-Ärzte auf Themen wie eine ausgewogene Work-Life-Balance, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Selbstverwirklichung im Job. Im Wettbewerb um die besten Köpfe hat dieser Trend vielen Kliniken ein Umdenken in ihrer Personalpolitik abverlangt. Immer mehr Kliniken vollziehen einen Wandel in ihrer Betriebskultur, ihren Aus- und Weiterbildungsprogrammen und ihren Rahmenbedingungen.

Stellenanzeigen für Ärzte werden persönlicher

Dass die Kliniken auf die neuen Wünsche ihrer Arbeitnehmer eingehen, macht sich nicht erst im Job bemerkbar. Dieser Trend ist mittlerweile auch in Anzeigen für vakante Stellen nachzulesen. Stellenanzeigen für Ärzte werden nicht nur immer kreativer, um die Aufmerksamkeit der Stellensuchenden zu wecken. Sie werden auch gehaltvoller und persönlicher, um ein nachhaltiges Interesse unter den besten Kandidaten zu gewinnen. Gleich beim Lesen einer guten Anzeige erhalten Stellensuchende eine klare Vorstellung von den Aufgaben und Herausforderungen, denen sie sich im Job stellen dürfen – und oft auch von Vorteilen des Krankenhauses, die für Bewerber dann auch den Unterschied ausmachen.

Starker Kampagnen-Ausruf, persönliche Ansprache

Nach dem aufmerksamkeitsstarken Kampagnen-Ausruf „IRRE*“ des Landeskrankenhauses Andernach zum Beispiel bleiben dem Leser vor allem die Vorteile in Erinnerung, die die Anzeige lebendig auszumalen weiß: Mitarbeiter können sich auf ihre persönliche Weiterentwicklung freuen, in einem Klima gemeinsamen Engagements und gegenseitiger Wertschätzung. Und das mit viel Freiraum.

Mittels persönlicher Ansprache in der Stellenanzeige gewinnt der Leser einen ersten Eindruck von der Betriebskultur, die im Krankenhaus gelebt wird. Spaß bei der Arbeit macht in den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg das Grundrauschen aus. Mit ihrer sympathischen Kampagne „Ohne Witz! Hier wird auch gearbeitet“ setzen auch die Kreiskliniken auf ein kollegiales Miteinander – bei gleichzeitig hoher Innovationsfreude, einem breiten medizinischen Spektrum und einer hohen Standortsicherheit.

Positives Signal an Ärzte: Klima der Wertschätzung

Je mehr gelungene Stellenanzeigen es also im Arbeitsmarkt für Ärzte gibt, desto positiver ist das Signal an Deutschlands Ärzte: Ärzte sollen ihr Können in einem Klima der Wertschätzung einsetzen können, das immer arbeitnehmerfreundlicher wird. DÄV

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