SUPPLEMENT: Perspektiven der Diabetologie

DIAREG-Register: Ein Spiegelbild der Realität

Dtsch Arztebl 2016; 113(17): [16]; DOI: 10.3238/PersDia.2016.04.29.04

Rathmann, Wolfgang

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Ziel des DIAREG-Registers ist die ganzheitliche Abbildung der Versorgungsrealität von Patienten mit Typ-2-Diabetes unter Berücksichtigung des subjektiven Wohlbefindens. Auffallend ist eine erhöhte Depressivität zu Beginn der Erkrankung.

Foto: Fotolia/Pixelrohkost
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In den letzten zehn Jahren wurden in Deutschland mehrere Typ-2-Diabetes-Register initiiert, die zum Teil zeitlich begrenzt waren oder nur bestimmte Patientengruppen einschlossen (13). Diabetesregister auf alleiniger Basis von Routinedaten – wie hausärztlichen Praxen – sind häufig unvollständig hinsichtlich relevanter Outcomes und Prozessparameter (BMI, HbA1c, Lipide, ophtalmologische Untersuchungen) (4, 5). Insbesondere fehlen Verhaltensaspekte wie Gründe für Therapiewechsel oder ärztliche Beurteilung der Adhärenz (6, 7). Auch Patient Reported Outcomes (PRO) zur Lebensqualität und Behandlungszufriedenheit werden in Registern bisher nicht erfasst (8, 9).

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Die Besonderheit des 2013 gestarteten DIAREG-Registers besteht in der Verwendung von elektronischen Patientenakten (Electronic Medical Records, EMR) kombiniert mit Informationen aus Arzt- und Patientenfragebögen (PROs). Somit können neben Patientendaten sowohl Gründe für ärztliche Entscheidungen als auch subjektive Patientenangaben erfasst werden.

Die Daten aus den elektronischen Patientenakten stammen aus dem IMS Disease Analyzer, einem bundesweiten, repräsentativen Panel sowohl von Hausärzten als auch von niedergelassenen Diabetologen (1012). Es wurden zufällig 250 Praxen selektiert, in denen eine Zufallsauswahl von 15 Patienten pro Praxis erfolgte. Die Erhebung von Arzt- und Patientenfragebögen (PROs) – zu 85 Prozent in Hausarztpraxen und zu 15 Prozent in diabetologischen Schwerpunktpraxen – erfolgte mittels Papierfragebögen, die der Patient in der Praxis erhält und ausfüllt.

Zum Zeitpunkt der Auswertung (30. September 2015) lagen für 1 807 Typ-2-Diabetespatienten umfassende Daten vor. Für 270 von ihnen wurden PROs zur allgemeinen (SF-36) und zur diabetesbezogenen Lebensqualität und Therapiezufriedenheit (Audit of diabetes-dependent quality of life; Diabetes treatment satisfaction questionnaire) sowie Depression (CES-D Kurzform) erfasst (13, 14). Der SF-36 wurde getrennt für die physische und die psychische Gesundheit ausgewertet (15).

Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 69,7 Jahre, die Diabetesdauer lag bei 8,5 Jahren. Der mittlere BMI lag bei 30,9 kg/m2. Der mittlere HbA1c (7,0 Prozent) zeigte eine insgesamt gute Stoffwechseleinstellung. Hypoglykämien wurden selten berichtet (2,2 Prozent), obwohl bereits 28 Prozent der Patienten mit Insulin behandelt wurden (36,1 Prozent Metformin, 19,6 Prozent DPP-4-Inhibitoren).

Erste Auswertungen

Diabetesdauer, Lebensqualität und Depression: Patienten mit neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes (Dauer < 2 Jahre) hatten einen signifikant erhöhten Score im Depressionfragebogen (CES-D) (Mittelwert [Standardabweichung]: < 2 Jahre: 20 [9]; 2–5 Jahre: 13 [9]; 6–9 Jahre: 13 [9]; ≥ 10 Jahre: 16 [12]) und eine niedrigere psychische Summenskala (SF-36) im Vergleich zu Patienten mit längerem Bestehen der Erkrankung. Der Zusammenhang der beiden Scores mit der Diabetesdauer blieb auch nach statistischer Adjustierung (lineare Regression) für Alter und Geschlecht bestehen.

BMI, Lebensqualität und Depression: Es zeigte sich eine inverse J-förmige Assoziation des BMI mit dem physischen Summenscore im SF-36 (Mittelwert (Standardabweichung)):

  • < 25 kg/m2: 56 (29);
  • 25–30 kg/m2: 65 (24);
  • 31–40 kg/m2: 54 (27);
  • > 40 kg/m2: 39 (25); (p < 0,05).

Der höchste Wert für die psychische Komponente im SF-36 fand sich ebenfalls bei einem BMI zwischen 25–30 kg/m2. Entsprechend fand sich der niedrigste Depressionsscore (CES-D) im BMI-Bereich zwischen 25 und 30 kg/m2. Diese Unterschiede waren allerdings statistisch nicht signifikant.

HbA1c, Lebensqualität und Depression: Es zeigte sich kein Zusammenhang zwischen der Qualität der Diabeteseinstellung (HbA1c-Kategorien) mit dem physischen und psychischen Summenscore.

Diabetestherapie, Lebensqualität und Depression: Es fanden sich keine Unterschiede der Lebensqualität und der Depressivität zwischen Typ-2-Diabetespatienten mit Insulintherapie und oralen Antidiabetika. Weiterhin fand sich kein signifikanter Unterschied der PROs zwischen Typ-2-Diabetespatienten mit klassischen (Metformin, Sulfonylharnstoffen) und neuen Antidiabetika (DPP-4-Inhibitoren, GLP-1-Rezeptoragonisten, SGLT2-Hemmer).

Konsequenzen für die Versorgung

Emotionaler Disstress bei Typ-2-Diabetes: Die Ergebnisse aus dem DIAREG-Register zeigen erstmals einen erhöhten Depressionsscore bei Patienten mit neu entdecktem Typ-2-Diabetes im Vergleich zu Patienten mit längerer Dauer der Erkrankung.

Hermanns et al. fanden bei 420 Typ-1- und Typ-2-Diabetespatienten ebenfalls tendenziell eine höhere Prävalenz von subklinischer Depressivität bei kürzerer Diabetesdauer (16):

  • < 6 Jahre: 21,5 Prozent;
  • 7–16 Jahre: 19,7 Prozent;
  • > 16 Jahre: 15,2 Prozent.

Es besteht eine hohe Korrelation zwischen dem CES-D Score und diabetesbezogenem emotionalen Disstress (17). Es ist zu vermuten, dass ein erhöhter Depressionsscore bei kurzer Diabetesdauer krankheitsbezogenen emotionalen Disstress signalisiert, der mit der Diagnose und der Therapie des Typ-2-Diabetes verbunden ist (17). Nach längerer Krankheitsdauer adaptiert der „Diabetes-Disstress“.

Eine ungünstige Einstellung zur Erkrankung steht einem erfolgreichen Selbstmanagement des Typ-2-Diabetes entgegen (17). Es ist daher sinnvoll, zum Beispiel im Rahmen von Schulungs- und Behandlungsprogrammen des Typ-2-Diabetes bei Patienten mit ausgeprägten diabetesspezifischen emotionalen Problemen durch Einzel- oder Gruppengespräche die Ressourcen zu steigern, um besser mit krankheitsbezogenen Belastungen umzugehen (17).

Adipositas bei Typ-2-Diabetes und Lebensqualität: Der optimale BMI bei Typ-2-Diabetes lag sowohl im Hinblick auf die physische als auch psychische Lebensqualität im Bereich von 25–30 kg/m2. Mit niedrigerem als auch steigenden BMI-Werten fand sich eine Abnahme vor allem der physischen Gesundheit. Aktuelle Daten aus den USA bestätigen, dass der optimale physische Summenscore bei Patienten mit BMI 25–30 kg/m2 liegt. Personen ohne Diabetes weisen den höchsten Score hingegen bei Normgewicht auf (18).

Diabetestherapie, HbA1c und Lebensqualität: Es zeigten sich keine Zusammenhänge zwischen der Art der medikamentösen Diabetestherapie (Insulin, orale Antidiabetika) und der Lebensqualität respektive Depressivität. Schunk et al. fanden in einer Querschnittsstudie (nach statistischer Adjustierung für sozioökonomische Faktoren, Begleiterkrankungen und Risikofaktoren) bei insulinpflichtigen Diabetikern einen signifikant niedrigeren physischen Score als bei Patienten, die orale Antidiabetika oder Kombinationsbehandlungen erhielten (9). Ein systematisches Review ergab allerdings kein eindeutiges Bild zum Zusammenhang zwischen Insulintherapie und Lebensqualität bei Typ-2-Diabetes (19).

Die DIAREG-Auswertung zeigte ebenfalls keinen Zusammenhang zwischen dem HbA1c und Lebensqualität oder Depressivität bei den Typ-2-Diabetespatienten. Frühere Studien zu diesem Zusammenhang ergaben widersprüchliche Ergebnisse (20). Eine Querschnittstudie aus den Niederlanden ergab zum Beispiel keinen Zusammenhang mit HbA1c, aber eine Assoziation zwischen Symptomen einer Hyperglykämie und reduzierter Lebensqualität (20).

Fazit

  • Die erhöhte Depressivität zu Beginn eines Typ-2-Diabetes entsteht wahrscheinlich durch die krankheitsbedingte emotionale Belastung. Deshalb sollten Patienten, denen es schwerfällt, den komplexen Anforderungen einer selbstverantwortlichen Diabetestherapie gerecht zu werden, identifiziert, optimal beraten und begleitet werden.

DOI: 10.3238/PersDia.2016.04.29.04

Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Rathmann

Institut für Biometrie und Epidemiologie, Deutsches Diabetes-Zentrum, Leibniz Zentrum für Diabetesforschung an der Heinrich-Heine Universität, Düsseldorf

Interessenkonflikt: Der Autor erhielt Honorar für Autoren oder Co-Autorenschaften sowie Vortragshonorare von der Firma AstraZenca (DIAREG Register).

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit1716

DIAREG ist eine Kooperation von IMS Health und AstraZenca mit Beratung durch das Institut für Biometrie und Epidemiologie des Deutschen Diabetes-Zentrums, Leibniz Zentrum für Diabetesforschung an der Heinrich-Heine Universität, Düsseldorf.

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