ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Diabetologie 1/2016Symptomatische Hyperurikämie – Ziel: Harnsäuresenkung

SUPPLEMENT: Perspektiven der Diabetologie

Symptomatische Hyperurikämie – Ziel: Harnsäuresenkung

Dtsch Arztebl 2016; 113(17): [33]

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Mit einer Prävalenz von 25,9 Prozent ist Diabetes die häufigste Komorbidität, die mit der Symptomatischen Hyperurikämie, einer meist genetisch bedingten Systemerkrankung mit steigender Prävalenz, in Deutschland einhergeht. Wie eine Studie von Kim et al. jüngst zeigte, haben Gicht-Patienten ein erhöhtes Risiko, im Laufe der Zeit zusätzlich einen behandlungsbedürftigen Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln. Zudem kann Hyperurikämie bei Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ 1 mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für eine diabetische Nephropathie einhergehen.

Dass der in den Leitlinien empfohlene Zielwert von 6 mg/dl (360 μmol/l) mit Febuxostat sowohl bei nicht-diabetischen als auch bei diabetischen Patienten mit Symptomatischer Hyperurikämie signifikant besser erreicht werden kann als mit Allopurinol, zeigten Becker et al. Zudem sprachen Patienten mit mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion signifikant besser auf eine Behandlung mit Febuxostat 80 mg an als auf Allopurinol 200/300 mg.

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Quelle: Berlin-Chemie AG, www.berlin-chemie.de

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