ArchivDeutsches Ärzteblatt4/1996Ärzteüberschuß bei der Bahn

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Ärzteüberschuß bei der Bahn

EB

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LNSLNS FRANKFURT/M. Der Personalüberhang bei den rund 200 ehemaligen Bahnärzten der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn sowie nicht kostendeckende Vergütungen für ärztliche Leistungen haben 1994 den Bundeshaushalt mit mehr als neun Millionen DM belastet. Das geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofes hervor.
Der Rechnungshof hat festgestellt, daß bislang kein Konzept vorliegt, wie der Personalüberhang abgebaut oder die Ärzte bis zu ihrem Ruhestand wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden können. Außerdem hat er die Verwalter des Bundeseisenbahnvermögens aufgefordert, mit der Deutschen Bahn AG kostendeckende Leistungsentgelte zu vereinbaren, um die Ausgaben für den Bund zu minimieren. Die Bahnärzte waren bei der Bahnreform nicht von der Deutschen Bahn AG übernommen worden. Sie sind statt dessen dem Bundeseisenbahnvermögen zugeordnet worden, das der Bund verwaltet. Für die Deutsche Bahn AG nehmen die Ärzte vertraglich geregelte arbeits- und verkehrsmedizinische Aufgaben wahr. EB

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