ArchivDeutsches Ärzteblatt23/1996Winora: Genossen müssen wohl zahlen

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Winora: Genossen müssen wohl zahlen

Dauth, Sabine

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LNSLNSLNSLNS HAMBURG. Ärzte und Ärztinnen, die Mitglied der Genossenschaft Winora mit Sitz in Hamburg waren, müssen ihrer Zahlungspflicht vermutlich nachkommen. Im Verlauf des Konkursverfahrens haben sich die Anzeichen verdichtet, daß die Geschäftsanteil-Erhöhung von 200 auf 1 000 DM im Frühjahr 1995 rechtens war. Um diesen Betrag – 800 DM pro Pflichtanteil – geht es nach wie vor (vgl. auch DÄ 4/1996).
Zur Erinnerung: Um einen drohenden Konkurs von der Winora abzuwenden, sollten die Genossenschaftler Anfang 1995 jeweils 800 DM nachschießen und so ihren Geschäftsanteil von 200 auf 1 000 DM erhöhen. Die Mehrheit zahlte jedoch nicht, es kam zum Konkurs. Seit August 1995 fordert nun der Sequester das Geld ein. Ob die Erhöhung rechtens war, blieb umstritten.
Die Betroffenen werden teilweise vom NAV-Virchowbund, teilweise vom Hamburger Kammerpräsidenten Dr. med. Frank Ulrich Montgomery in Privatinitiative vertreten. Montgomery bezeichnete Ende der vergangenen Woche die Chancen als sehr schlecht, die Zahlung zu vermeiden beziehungsweise einen Vergleich zu erzielen. Weitere Gespräche mit dem Konkursverwalter stehen jedoch an. th
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