ArchivDeutsches Ärzteblatt23/1996BPI: Förderung der Forschung ist „hochschullastig“

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BPI: Förderung der Forschung ist „hochschullastig“

EB

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LNSLNS FRANKFURT/M. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat weitere Anstrengungen zur Schaffung des europäischen Binnenmarktes für Arzneimittel gefordert. Erleichterungen des Marktzugangs seien vor allem für kleinere und mittelständische Arzneimittelhersteller wichtig, die nicht in jedem Land auf eigene Tochtergesellschaften zurückgreifen könnten. Das sagte der BPI-Vorsitzende Prof. Dr. Hans Rüdiger Vogel vor Mitgliedern des Europäischen Parlaments und Vertretern der Europäischen Kommission in Brüssel. Wegen abweichender nationaler Sozial- und Erstattungsregelungen sei man bei Medikamenten noch weit von einem europäischen Binnenmarkt entfernt.
Peter Dewein, BPI-Geschäftsführer für Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitspolitik, forderte eine anwenderbezogenere Forschungsförderung und praxisnähere Entscheidungen von Europäischem Parlament und der Europäischen Kommission. Die Forschungsförderungen seien hochschullastig. Nur 12,5 Prozent der eingereichten Anträge kämen aus der Industrie, der Rest aus Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen. EB
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