ArchivDeutsches Ärzteblatt23/1996Kassen zahlen für Hepatitis-B-Impfung

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Kassen zahlen für Hepatitis-B-Impfung

AE

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LNSLNS WARNEMÜNDE. Die Krankenkassen Mecklenburg-Vorpommerns haben sich Ende März bereit erklärt, die neu eingeführte Schutzimpfung gegen Hepatitis B für Kinder und Jugendliche unter 18 zu finanzieren.
Damit war Mecklenburg-Vorpommern das erste neue Bundesland, in dem sämtliche Kassen die Impfkosten übernehmen. Inzwischen bezahlen jedoch auch die Kassen in Sachsen-Anhalt und Berlin eine Hepatitis-BImpfung. In Brandenburg setzt sich das Gesundheitsministerium für eine solche Regelung ein.
Bisher empfahl man die Schutzimpfung gegen Hepatitis B nur den Angehörigen bestimmter Risikogruppen wie medizinischem Personal, Blutern, Dialysepatienten. Rund drei Viertel aller Infizierten gehören jedoch keiner Risikogruppe an. Die Ständige Impfkommission empfiehlt deshalb, auch alle Säuglinge ab Beginn des 3. Lebensmonats und alle Jugendlichen ab Beginn des 13. Lebensjahres zu impfen. AE

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