ArchivDeutsches Ärzteblatt22-23/2016Evidenzbasiertheit von Telefonberatungen zu medizinischen und zahnmedizinischen Themen

MEDIZIN: Originalarbeit

Evidenzbasiertheit von Telefonberatungen zu medizinischen und zahnmedizinischen Themen

The foundation in evidence of medical and dental telephone consultations

Dtsch Arztebl Int 2016; 113(22-23): 389-95; DOI: 10.3238/arztebl.2016.0389

Albrecht, Martina; Isenbeck, Florian; Kasper, Jürgen; Mühlhauser, Ingrid; Steckelberg, Anke

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Hintergrund: Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen sind eine Voraussetzung für informierte Patientenentscheidungen. Ziel dieser Studie war es, zu evaluieren, wie evidenzbasiert öffentliche kostenfreie Telefonberatungen in Deutschland sind.

Methoden: Vier verdeckte Klienten führten zwischen März 2013 und Januar 2014 standardisierte Befragungen zu drei medizinischen (Darmkrebs-Screening, Glaukom-Screening, Trisomie-21-Screening) beziehungsweise zahnmedizinischen Themen (Fissurenversiegelung, professionelle Zahnreinigung, Quecksilberausleitung) durch. Je nach Thema bezogen sich die Anfragen auf Erkrankungsrisiken, Ziele, Inhalte, Testgüte sowie Nutzen und Schaden der Maßnahmen. Eingeschlossen wurden alle identifizierten Beratungseinrichtungen, die einen Bezug zu den genannten Themen hatten (öffentliche Trägerschaft n = 23, ärztliche Selbstverwaltung n = 31, konfessionelle Trägerschaft n = 521, zahnmedizinische Beratungseinrichtung n = 25).

Ergebnisse: Von 599 Beratungseinrichtungen konnten 567 kontaktiert werden; 404 boten keine relevanten Beratungen an. Mit 163 Einrichtungen wurden 293 Beratungsgespräche geführt. Sechs Beratungsgespräche entsprachen vollständig dem prädefinierten Standard einer evidenzbasierten Beratung. Der Anteil an adäquaten Antworten zu den einzelnen Kernfragen betrug für Darmkrebs-Screening 5 % (7 von 140), Glaukom-Screening 23,8 % (25 von 105), Trisomie-21-Screening 33,9 % (121 von 357), Fissurenversiegelung 27,5 % (28 von 102), professionelle Zahnreinigung 16,2 % (19 von 117) und Quecksilberausleitung 12,9 % (12 von 93). Für die verschiedenen Anbietergruppen ergaben sich folgende Anteile adäquater Antworten: öffentliche Trägerschaft 26,8 % (67 von 250), ärztliche Selbstverwaltung 4,5 % (4 von 88) und konfessionelle Beratungsstellen 31,1 % (82 von 264).

Schlussfolgerung: Telefonberatungen zu medizinischen und zahnmedizinischen Themen der eingeschlossenen Anbietergruppen erfüllen derzeit nicht ausreichend die Kriterien für evidenzbasierte Gesundheitsinformationen.

LNSLNS

Patienteninnen und Patienten in Deutschland wünschen sich ausführliche Informationen und die Beteiligung an medizinischen Entscheidungsprozessen (1, 2). Nach dem Patientenrechtegesetz haben sie Anspruch auf evidenzbasierte Gesundheitsinformationen (3).

Kriterien für evidenzbasierte Gesundheitsinformationen mit der Zielsetzung, informierte Entscheidungen zu ermöglichen, wurden durch nationale und internationale Arbeitsgruppen definiert (47). Diese Anforderungen an die Qualität von Informationen gelten auch im telefonischen Beratungskontext (5). Insbesondere die Abschätzung des potenziellen Nutzens und der unerwünschten Wirkungen einer diagnostischen oder therapeutischen Maßnahme sind für Entscheidungen bedeutsam.

Die Anzahl der Kontaktaufnahmen zur Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist kontinuierlich gestiegen und umfasste im Jahr 2015 etwa 80 500 Beratungsgespräche (8). Der Anteil an telefonischen Anfragen betrug dabei etwa 80 % (8). Auch beim Krebsinformationsdienst (KID) haben telefonische Anfragen mit 82 % den größten Anteil an den insgesamt 32 774 Anfragen im Jahr 2010 (9). Der Informationsservice der AOK (Clarimedis) nimmt pro Jahr rund eine halbe Million Anrufe entgegen (10).

In Deutschland existieren viele weitere kostenfreie Beratungsangebote zu gesundheitlichen Themen, die auch telefonisch in Anspruch genommen werden können.

Bisherige Evaluationen dieser Angebote durch Nutzerbefragungen und Untersuchungen mit verdeckten Klienten (Hidden-Clients) dienten vorrangig der Bedarfsermittlung und fokussierten zumeist auf die Erreichbarkeit der Berater und Beraterinnen, erreichte Zielgruppen und die subjektive Zufriedenheit der Ratsuchenden (1114).

Während das Arzt-Patienten-Gespräch und Patienteninformationsmaterialien inzwischen umfangreich beforscht werden, gibt es nur vereinzelte Publikationen zur Frage, wie evidenzbasiert Inhalte und Kommunikation der Informationen im Kontext von Patienten- und Verbraucherberatungen sind (1517). Untersuchungen aus dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin berichten erhebliche inhaltliche Defizite der persönlichen Patientenberatung. In einer 1998 publizierten Studie zur Qualität von Aids-Beratungsstellen in Deutschland für Klienten mit niedrigem Infektionsrisiko äußerte die Hälfte der 20 befragten Berater und Beraterinnen fälschlicherweise, dass ein positives Test-Ergebnis auch bei niedrigem Erkrankungsrisiko mit absoluter Sicherheit auf eine HIV-Infektion schließen lasse (15). Eine neuerliche aktuelle Studie der Arbeitsgruppe zu diesem Thema zeigt, dass sich die Beratungsqualität nicht verbessert hat (17). Zudem ist das Verständnis von Gesundheitsstatistiken in der Ärzteschaft mangelhaft (18, 19).

Auch Untersuchungen einzelner Fachärzte und Fachärztinnen durch die Verbraucherzentrale Hamburg mittels Scheinpatientinnen zeigten einen hohen Anteil an Beratungen mit mangelhafter Qualität (2022).

Im Gegensatz zu diesen Untersuchungen der persönlichen Beratung durch Ärzte und Ärztinnen konnten zur Frage, wie evidenzbasiert telefonische Beratungen sind, keine Studien identifiziert werden.

Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Qualität von Telefonberatungen zu ausgewählten Gesundheitsthemen durch verdeckte Klienten und Klientinnen zu evaluieren. Es wurde geprüft, ob die vermittelten Informationen den Kriterien für evidenzbasierte Gesundheitsinformationen entsprechen.

Methoden

Studiendesign

Das Design der Studie entspricht einem Telefon-Survey mit standardisierten Beratungsanfragen durch verdeckte Klienten und Klientinnen.

Stichprobe und Setting

Angestrebt wurde, ein möglichst breites Spektrum an Anbietergruppen mit telefonischer Beratung zu medizinischen und zahnmedizinischen Themen in Deutschland einzuschließen. Dazu sollten alle öffentlich und kostenfrei zugänglichen telefonisch erreichbaren Beratungseinrichtungen möglichst vollständig identifiziert werden. Die Identifizierung erfolgte über Internetrecherchen (eKasten 1).

Recherchestrategien zur Identifikation der Beratungseinrichtungen
Recherchestrategien zur Identifikation der Beratungseinrichtungen
eKasten 1
Recherchestrategien zur Identifikation der Beratungseinrichtungen

Von vornherein ausgeschlossen wurden:

  • Beratungshotlines der Industrie oder solche mit kommerziellen Interessen
  • Internetseiten, die schriftliche Beratungsanfragen an Experten oder Expertinnen ermöglichen
  • Angebote der gesetzlichen Krankenkassen, da diese in der Regel nur den Versicherten der jeweiligen Kasse zugänglich sind
  • Zweitmeinung-Hotlines zum Zahnersatz, da die Beratungsanfragen der vorliegenden Untersuchung auf präventive Maßnahmen abzielen.

Zu allen geeigneten Einrichtungen wurden die Kontaktinformationen (Sprechzeiten, Telefonnummern) dokumentiert.

Die Stichprobe für die medizinischen Themen umfasste Beratungseinrichtungen (n = 574) der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD), des Krebsinformationsdienstes (KID), der Ärztekammern (ÄK), der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) und konfessionelle Einrichtungen (Donum Vitae e. V. und Diakonie) (eGrafik). Für die zahnmedizinischen Themen wurden Beratungsstellen (n = 25) der Landeszahnärztekammern, der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und die Zahnärztliche Verbraucher- und Patientenberatung der Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit eingeschlossen.

Verlauf der Erhebungen
Verlauf der Erhebungen
eGrafik
Verlauf der Erhebungen

Nach der ersten Kontaktaufnahme und Identifikation der Beratungsschwerpunkte wurden konfessionelle Einrichtungen, die ausschließlich Schwangerschaftskonfliktberatung oder persönliche Beratung anbieten (n = 404), ausgeschlossen (eGrafik).

Themen der Beratungsanfragen

Es wurden Themen ausgewählt, für die eine Evidenz verfügbar war, und die zugleich relevant oder in den Medien präsent waren. Eine Vielzahl unterschiedlicher Anbietergruppen sollte gewährleistet werden. Die Themen bezogen sowohl Leistungen der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung als auch individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) ein.

Die medizinischen Themen waren Darmkrebs-Screening mit Koloskopie, Glaukom-Screening mit Augeninnendruckmessung und Screening auf Trisomie 21 mit Amniozentese. Die zahnmedizinischen Themen waren Fissurenversiegelung, professionelle Zahnreinigung und Quecksilberausleitung.

Die Inhalte der Beratungsanfragen variierten abhängig vom Thema. In den medizinischen Beratungen waren es die Inhalte: Erkrankungsrisiko, Testgüte, Nutzen und Schaden, zugrundeliegende Evidenz und weitere Informationsquellen. Für den Bereich der zahnmedizinischen Beratungen wurden folgende Inhalte adressiert: Ziel der Maßnahme, Komponenten und Ablauf der Maßnahmen, Nutzen und Nebenwirkungen sowie weitere Informationsquellen.

Entwicklung der standardisierten Beratungsanfragen und Erhebungsinstrumente

Zu den Inhalten der Beratungsanfragen wurden 3–4 sogenannte Kernfragen formuliert. Die richtigen Antworten dazu wurden mit den Methoden der evidenzbasierten Medizin erarbeitet (detaillierte Methodik im eKasten 2). Im Anschluss wurden unter Berücksichtigung der Kriterien für evidenzbasierte Gesundheitsinformationen (4) Beratungsstandards erstellt. Der jeweilige Beratungsstandard beinhaltet die darzustellenden Inhalte (23) – präsentiert in einem für Laien verständlichen Format (4, 5). Für Erkrankungsrisiken und andere numerische Informationen wurden Wertebereiche prädefiniert, in denen die kommunizierten Informationen für eine korrekte Antwort liegen mussten (Tabelle). Damit gelten alle Werte außerhalb dieser Bereiche als Unter- beziehungsweise Überschätzungen.

Häufigkeiten adäquater Antworten und korrekter Inhalte pro Kernfrage
Häufigkeiten adäquater Antworten und korrekter Inhalte pro Kernfrage
Tabelle
Häufigkeiten adäquater Antworten und korrekter Inhalte pro Kernfrage
Methodisches Vorgehen zur Erarbeitung der zugrundeliegenden Evidenz für die Beratungsanfragen
Methodisches Vorgehen zur Erarbeitung der zugrundeliegenden Evidenz für die Beratungsanfragen
eKasten 2
Methodisches Vorgehen zur Erarbeitung der zugrundeliegenden Evidenz für die Beratungsanfragen

Pilotphase und Schulung

Die standardisierten Beratungsanfragen und Dokumentationsbögen wurden von zwei Mitgliedern der Autorengruppe (MA, FI) mit Experten oder Expertinnen (Zahnmedizinische Fachangestellte n = 5, Zahnärztinnen n = 2, Hebammen n = 2, Augenarzt n = 1, Allgemeinmediziner n = 1, Gastroenterologe n = 1) unter Realbedingungen am Telefon in einer Pilotphase erprobt. Ziel war die Überprüfung der Beratungsanfragen im Hinblick auf eine laiensprachliche Ausdrucksweise und natürliche Gesprächsverläufe. Die Beratungsanfragen wurden in einem iterativen Prozess bis zur Informationssättigung kontinuierlich revidiert. Für die Förderung natürlicher Gesprächsverläufe wurden zusätzliche Fragen ergänzt, die in der Analyse nicht berücksichtigt werden.

Als verdeckte Klienten und Klientinnen agierten Studierende (Alter 24–35 Jahre) der Gesundheitswissenschaften des Studiengangs Lehramt Berufliche Schulen. Eine Bachelor-Studentin, zwei Master-Studentinnen und ein Master-Absolvent wurden individuell für alle Beratungsanfragen geschult. Diese Schulung umfasste die Einführung in die standardisierten Anfragen, die Pseudonymisierung und die Dokumentation der Beratungsgespräche. Zusätzlich wurde der Ablauf in Rollenspielen unter Realbedingungen am Telefon erprobt.

Datenerhebung

Für die medizinischen Themen wurde angestrebt, die drei Beratungsanfragen an mindestens zwei Berater beziehungsweise Beraterinnen jeder Einrichtung zu stellen. Ausnahmen bilden dabei der KID (nur Darmkrebs-Screening) und die konfessionellen Einrichtungen (nur Trisomie 21).

Für die zahnmedizinischen Themen wurde anvisiert, die drei Beratungsanfragen an alle (mindestens zwei) Berater beziehungsweise Beraterinnen jeder Einrichtung zu richten. Nach Ablauf der prädefinierten Erhebungszeiträume (zahnmedizinische Themen: März bis Juni 2013; medizinische Themen: Juli 2013 bis Januar 2014) wurde die Befragung beendet.

Die Beratungseinrichtungen wurden mit unterdrückter Telefonnummer kontaktiert. Zunächst wurde das Anliegen mitgeteilt. Falls die Anrufenden für Fragen zu bestimmten Themen nicht das entsprechende Alter oder Geschlecht hatten, wurde angegeben, dass man sich für eine andere Person, etwa eine weibliche Verwandte, erkundigen wolle. Nach der Frage, ob der Berater beziehungsweise die Beraterin als Arzt oder Ärztin dazu informieren kann, folgten die Kernfragen (Beispiel im Kasten) und zum Teil prädefinierte Nachfragen. Die Kernfragen zu den einzelnen Themen sind im eKasten 3 aufgeführt. Abschließend wurde um Informationsmaterial zu den Inhalten der Beratung sowie um weitere Informationsquellen oder Adressen von Institutionen gebeten.

Beispiel-Kernfrage zur Prävalenz von Darmkrebs
Beispiel-Kernfrage zur Prävalenz von Darmkrebs
Kasten
Beispiel-Kernfrage zur Prävalenz von Darmkrebs
Standardisierte Beratungsanfragen
Standardisierte Beratungsanfragen
eKasten 3
Standardisierte Beratungsanfragen

Während und unmittelbar nach dem Gespräch wurden die vermittelten Beratungsinhalte auf dem Dokumentationsbogen festgehalten. Mitschnitte waren aus datenschutzrechtlichen Gründen untersagt. Die Pseudonymisierungskodes beinhalteten Informationen zur Einrichtung und zum Berater beziehungsweise zur Beraterin, um doppelte Anfragen zu vermeiden. Da in den Einrichtungen auch nichtmedizinische Berufsgruppen tätig sind, die keine medizinische Beratung leisten sollen und können, wie beispielsweise Juristen oder Juristinnen, wurde prädefiniert, dass Beratungsgespräche dieser Beratenden vorzeitig beendet werden können und dann nicht in die Analyse eingehen.

Ergebnisparameter

Der primäre Ergebnisparameter war eine evidenzbasierte Beratung. Eine Beratung gilt als evidenzbasiert, wenn die Informationen zu allen Kernfragen (3–4 pro Thema) korrekt und für Laien verständlich vermittelt wurden (Beratungsstandards). Sekundäre Ergebnisparameter waren adäquate Antworten zu den einzelnen Kernfragen sowie Auskünfte zu weiteren Informationsquellen.

Antworten auf die Kernfragen wurden als adäquat kodiert, wenn sie korrekt und für Laien verständlich waren. Korrekt bedeutet, dass die vermittelte Information den aktuellen Forschungsstand widerspiegelt. Antworten zur Testgüte wurden als korrekt kodiert, sobald ein Testgütekriterium (Sensitivität, Spezifität, positiv prädiktiver Wert, negativ prädiktiver Wert) mit einem korrekten numerischen Wert kommuniziert wurde. Laienverständlich heißt, dass numerische Informationen entweder als Prozentangaben oder X-von-Y (zum Beispiel 1 von 100 Personen) dargestellt werden (Kodierbeispiel im eKasten 4).

Kodierbeispiele
Kodierbeispiele
eKasten 4
Kodierbeispiele

Ein Beratungsgespräch wurde als evidenzbasierte Beratung klassifiziert, wenn alle Kernfragen des Beratungsgespräches gemäß Beratungsstandard adäquat beantwortet wurden.

Auswertung

Die Auswertung der dokumentierten Beratungsinhalte erfolgte verblindet durch zwei Personen (MA und AS). Die Beratungsinhalte wurden anhand der definierten Beratungsstandards kodiert und Diskrepanzen der Kodierungen diskursiv gelöst.

Um die Anonymität der Beratungsstellen zu wahren, wurden die Einrichtungen für medizinische Themen zu folgenden Anbietergruppen zusammengefasst: öffentliche Trägerschaft (UPD, KID), ärztliche Selbstverwaltung (ÄK, KV) und konfessionelle Trägerschaft (Donum Vitae e. V., Diakonie). Die Einrichtungen für zahnmedizinische Themen wurden nicht in Anbietergruppen zusammengeschlossen.

Für den primären Ergebnisparameter werden die Häufigkeiten der evidenzbasierten Beratungen dargestellt. Die Ergebnisse der sekundären Ergebnisparameter werden als Anteile adäquater Antworten in Bezug auf die einzelnen Beratungsthemen und die Anbietergruppen präsentiert. Alle Berechnungen wurden mit der statistischen Software PASW Version 22 durchgeführt.

Ethik und Datenschutz

Das Studienprotokoll wurde dem Datenschutzbeauftragten der Hamburger Hochschulen und der Ethik-Kommission der Ärztekammer Hamburg vorgelegt. Der Datenschutzbeauftragte erteilte ein positives Votum. Audio-Aufzeichnungen der Beratungen waren datenschutzrechtlich nicht möglich. Die Ergebnisse für einzelne Einrichtungen dürfen nicht präsentiert werden, um Rückschlüsse auf einzelne Beratende auszuschließen. Die Beratungseinrichtungen wurden vorab nicht informiert, um die Beratungsergebnisse nicht zu verfälschen.

Die Ethik-Kommission sah sich nicht zuständig, da die Studie keine wissenschaftliche Forschung am Menschen beinhaltet.

Ergebnisse

Die Erhebungen der Antworten zu den medizinischen Anfragen erfolgten von Juli 2013 bis Januar 2014. Es konnten 542 von 574 Einrichtungen erfolgreich kontaktiert werden. 138 Einrichtungen wurden eingeschlossen. 189 von 211 dokumentierten Beratungsgesprächen wurden analysiert. 22 Beratungsgespräche wurden vorzeitig abgebrochen, da die Beratenden nach eigener Aussage keine medizinische Beratung leisten konnten.

Im Erhebungszeitraum der zahnmedizinischen Anfragen von März bis Juni 2013 wurden alle identifizierten Einrichtungen (n = 25) erfolgreich kontaktiert. Insgesamt wurden 104 Beratungsgespräche in die Analyse eingeschlossen. Fünf Beratungen wurden ausgeschlossen, da die Beratenden keine zahnmedizinische Beratung leisten konnten (eGrafik). Einen Überblick über die Qualifikationen der Berater und Beraterinnen gibt eTabelle 1.

Qualifikation der Beratenden
Qualifikation der Beratenden
eTabelle 1
Qualifikation der Beratenden

Primärer Ergebnisparameter

Sechs von 189 durchgeführten Beratungsgesprächen zu medizinischen Themen und keines der 104 Beratungsgespräche zu zahnmedizinischen Themen entsprach dem definierten Beratungsstandard. Fünf evidenzbasierte Beratungen erfolgten durch die Anbietergruppe in öffentlicher Trägerschaft zu den Themen Glaukom-Screening (n = 1) und Trisomie-21-Screening (n = 4). Die sechste evidenzbasierte Beratung leistete eine konfessionelle Einrichtung zum Trisomie-21-Screening.

Sekundäre Ergebnisparameter

Der Anteil an adäquaten Antworten zu den Kernfragen betrug für die Themen Darmkrebs-Screening 5 % (7 von 140), Glaukom-Screening 23,8 % (25 von 105), Trisomie-21-Screening 33,9 % (121 von 357), Fissurenversiegelung 27,5 % (28 von 102), professionelle Zahnreinigung 16,2 % (19 von 117) und Quecksilberausleitung 12,9 % (12 von 93).

Der Anteil an adäquaten Antworten zu medizinischen Kernfragen lag in Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft bei 26,8 % (67 von 250), in konfessioneller Trägerschaft bei 31,1 % (82 von 264) und in der ärztlichen Selbstverwaltung bei 4,5 % (4 von 88).

Die Tabelle gibt einen Überblick über die adäquat und inhaltlich korrekt beantworteten Kernfragen zu den sechs Themen. Die Häufigkeiten von Unter- oder Überschätzungen sowie falschen oder fehlenden Antworten sind in eTabelle 2 dargestellt.

Häufigkeiten der Unter- und Überschätzungen
Häufigkeiten der Unter- und Überschätzungen
eTabelle 2
Häufigkeiten der Unter- und Überschätzungen

Die Antworten auf die Frage „Woher stammen die Informationen?“ lieferten ein breites Spektrum an zugrundeliegenden Quellen. Dazu zählten zum Beispiel eigene Erfahrung/Meinung, Internet, Patienteninformationen, Fachmedien, Fortbildungen sowie wissenschaftliche Studien/Untersuchungen. Der Anteil der Berater und Beraterinnen, die falsche Informationen vermittelten und dennoch auf wissenschaftliche Erkenntnisse verwiesen, betrug 15 von 31 (professionelle Zahnreinigung), 2 von 5 (Quecksilberausleitung), 10 von 23 (Darmkrebs-Screening), 2 von 14 (Glaukom-Screening) und 5 von 46 (Amniozentese).

Informationsquellen

In 278 von 293 analysierten Beratungsgesprächen wurden auf Nach-/Anfrage Quellen, Personen oder Institutionen für weitere Informationen zu den jeweiligen Themen genannt (eTabelle 3).

Genannte Quellen für weitere Informationen aus 278 Beratungsgesprächen
Genannte Quellen für weitere Informationen aus 278 Beratungsgesprächen
eTabelle 3
Genannte Quellen für weitere Informationen aus 278 Beratungsgesprächen

Diskussion

Telefonberatungen zu medizinischen und zahnmedizinischen Themen der eingeschlossenen Anbietergruppen erfüllen derzeit nicht ausreichend die Kriterien für evidenzbasierte Gesundheitsinformationen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Inhalten und Darstellungsweisen werden in geringem Maße berücksichtigt.

Stärken und Limitierungen

Für die Beratungsanfragen wurden Themen gewählt, für die bereits evaluierte evidenzbasierte Gesundheitsinformationen (24, 25) und andere Evidenzsynthesen (2630) frei zugängig vorliegen. Damit besteht für die Berater und Beraterinnen die Möglichkeit auf diese Informationen zurückzugreifen beziehungsweise mittels Rückruf die Beratung zu vervollständigen.

Durch die Einbeziehung einer großen und repräsentativen Anzahl an Beratungseinrichtungen haben die Ergebnisse eine hohe Aussagekraft für die eingeschlossenen Anbietergruppen.

Der Kontext einer Telefonberatung unterscheidet sich zwar von anderen Prozessen der Informationsweitergabe, jedoch gelten dieselben Anforderungen an eine evidenzbasierte Risikokommunikation (5).

Die Krankenkassen als relevante Anbietergruppe konnten nicht berücksichtigt werden, da der Zugang zur Beratung nur für Mitglieder besteht. Nicht bei allen Anbietern konnte die geplante Anzahl an Erhebungen erreicht werden. Zudem ist ein aussagekräftiger Vergleich einzelner Anbietergruppen nicht möglich. Einerseits sind die Beratungsanfragen in Bezug auf inhaltliche Schwerpunkte und Umfang nicht direkt vergleichbar, andererseits lässt sich der Einfluss der spezifischen Ausrichtung der Anbieter nicht quantifizieren.

Die Auflagen des Datenschutzes haben eine Aufzeichnung der Gespräche verhindert. Die Pilotphase hat jedoch gezeigt, dass durch das ersatzweise gewählte Protokollierungsverfahren keine relevanten Informationsverluste aufgetreten sind. Trotzdem wäre aus ethischer Sicht zu diskutieren, wie künftig bei ähnlichen Untersuchungen sowohl der Arbeitnehmerschutz als auch der Schutz der Patienten und Patientinnen vor schlechter Beratung gewährleistet werden kann.

Bedeutung der Ergebnisse

Diese Studie ergänzt und unterstützt die Ergebnisse bisheriger Untersuchungen zur Qualität von persönlichen Aids- und Mammographieberatungen, die bereits gravierende Mängel aufgezeigt haben (15, 17, 31). Zu diesen Resultaten kommt es trotz geltender Beratungspflichten und definierter Leitbilder. Die deutsche Zahnärzteschaft hat zum Beispiel die Grundsätze der zahnmedizinischen Patientenberatung definiert (32). Diese zielen sowohl auf die fachliche Kompetenz der Berater und Beraterinnen, die eine „dem aktuellen Stand der zahnmedizinischen Wissenschaft entsprechende Beratung“ leisten sollen (1. Grundsatz), als auch auf die Verständlichkeit der Informationen für den Patienten/die Patientin (8. Grundsatz).

Andere Ergebnisse hingegen werden für die UPD in dem kürzlich veröffentlichten Evaluationsbericht präsentiert. In jeder der vier Erhebungswellen wurden ein bis zwei Szenarien für den Prüfbereich Medizin und Gesundheit eingesetzt. Der Anteil richtiger Antworten betrug für die vier Erhebungswellen 90 %, 76 %, 59 % und 78 % (12). Inwieweit die Anfragen auf evidenzbasierte Informationen abzielten und somit vergleichbar wären, ist unklar.

Implikationen für die Praxis

Die Ergebnisse weisen auf einen Optimierungsbedarf bei den Anbietern hin. Bereits vorhandene evidenzbasierte Informationen und Datensynthesen scheinen für die Beratungen nicht gezielt genutzt zu werden. Auch müssen Berater und Beraterinnen entsprechende Kompetenzen aufweisen. Die Methoden der evidenzbasierten Medizin einschließlich der Erstellung und Nutzung von Gesundheitsinformationen müssen systematisch in die Aus- und Weiterbildungscurricula integriert werden.

Die aktualisierte und erweiterte Fassung der „Guten Praxis Gesundheitsinformation“ fordert explizit die öffentlich einsehbare Darlegung des methodischen Vorgehens zur Erstellung und Kommunikation von Gesundheitsinformationen (5). Anbieter von telefonischer Patientenberatung müssten diese Kriterien berücksichtigen.

Interessenkonflikt
Frau Albrecht, Dr. Steckelberg, Prof. Mühlhauser und Prof. Kasper haben im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit zu den Forschungsschwerpunkten evidenzbasierte Medizin und evidenzbasierte Gesundheitsinformation mehrere Forschungsprojekte in Kooperation mit gesetzlichen Krankenkassen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Projektförderern durchgeführt. Die Fördergelder gingen an die Universität. In Zusammenhang mit diesen wissenschaftlichen Arbeiten wurden auch Honorare bezahlt und/oder Reise-/Hotelkosten erstattet.

Prof. Kasper hat in privatwirtschaftlicher Tätigkeit mit seinem Institut für Kommunikation in der Medizin Honorare für die Erstellung von Kommunikationstrainings in evidenzbasierter Patientenberatung und für wissenschaftliche Dienstleistung aus öffentlichen Projektförderungen erhalten.

Herr Isenbeck erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 15. 7. 2015, revidierte Fassung angenommen: 9. 2. 2016

Anschrift für die Verfasser
Martina Albrecht
MIN-Fakultät, Gesundheitswissenschaften
Universität Hamburg
Martin-Luther-King-Platz 6
20146 Hamburg
martina.albrecht@uni-hamburg.de

Zitierweise
Albrecht M, Isenbeck F, Kasper J, Mühlhauser I, Steckelberg A:
The foundation in evidence of medical and dental telephone consultations. Dtsch Arztebl Int 2016; 113: 389−95. DOI: 10.3238/arztebl.2016.0389

@The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
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eTabellen, eKästen:
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Faculty of Health Sciences, Department of Health and Care Sciences, University of Tromsø, Norway:
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Kasper
Danksagung
Die Autoren danken Birgit Müller, Raphaela Wiedemann, Anna Geiling und Anto Cetina (M. Ed.) für die Unterstützung bei der Erhebung von Daten im Rahmen des Telefon-Surveys.
Beispiel-Kernfrage zur Prävalenz von Darmkrebs
Beispiel-Kernfrage zur Prävalenz von Darmkrebs
Kasten
Beispiel-Kernfrage zur Prävalenz von Darmkrebs
Häufigkeiten adäquater Antworten und korrekter Inhalte pro Kernfrage
Häufigkeiten adäquater Antworten und korrekter Inhalte pro Kernfrage
Tabelle
Häufigkeiten adäquater Antworten und korrekter Inhalte pro Kernfrage
Verlauf der Erhebungen
Verlauf der Erhebungen
eGrafik
Verlauf der Erhebungen
Recherchestrategien zur Identifikation der Beratungseinrichtungen
Recherchestrategien zur Identifikation der Beratungseinrichtungen
eKasten 1
Recherchestrategien zur Identifikation der Beratungseinrichtungen
Methodisches Vorgehen zur Erarbeitung der zugrundeliegenden Evidenz für die Beratungsanfragen
Methodisches Vorgehen zur Erarbeitung der zugrundeliegenden Evidenz für die Beratungsanfragen
eKasten 2
Methodisches Vorgehen zur Erarbeitung der zugrundeliegenden Evidenz für die Beratungsanfragen
Standardisierte Beratungsanfragen
Standardisierte Beratungsanfragen
eKasten 3
Standardisierte Beratungsanfragen
Kodierbeispiele
Kodierbeispiele
eKasten 4
Kodierbeispiele
Qualifikation der Beratenden
Qualifikation der Beratenden
eTabelle 1
Qualifikation der Beratenden
Häufigkeiten der Unter- und Überschätzungen
Häufigkeiten der Unter- und Überschätzungen
eTabelle 2
Häufigkeiten der Unter- und Überschätzungen
Genannte Quellen für weitere Informationen aus 278 Beratungsgesprächen
Genannte Quellen für weitere Informationen aus 278 Beratungsgesprächen
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