ArchivDeutsches Ärzteblatt4/1996Psychologen wollen Gesundheitsverständnis fördern

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Psychologen wollen Gesundheitsverständnis fördern

afp

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LNSLNS ROTENBURG AN DER FULDA. Die Psychologen wollen sich für ein "positives Gesundheitsverständnis" der Bundesbürger stark machen. Das Gesundheitswesen dürfe nicht länger als reiner "Re-paraturbetrieb" verstanden werden, forderten gut 200 Delegierte auf der Jahreskonferenz des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP) Mitte November in Rotenburg an der Fulda. Vor allem Schulen, Betriebe und Krankenkassen will der 21 000 Mitglieder zählende Verband als Partner für eine Gesundheitsinitiative gewinnen. Jährlich müßten die Unternehmer knapp 50 Milliarden DM für Lohn- und Gehaltsfortzahlungen im Krankheitsfall ausgeben. Durch Gesundheitsförderung und -schutz lasse sich der Krankenstand bis zu 50 Prozent senken. Der BDP-Experte für betriebliche Gesundheitsförderung, Lutz Hertel, sagte, auch die Arbeitsorganisation und "die Kultur des Zusammenarbeitens" müßten verbessert werden. afp

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