ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2016Palliativmedizin: Wegweiser mit 3 000 Adressen

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Palliativmedizin: Wegweiser mit 3 000 Adressen

Dtsch Arztebl 2016; 113(24): A-1164 / B-976 / C-960

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Ein Jahr nach Neustart des Online-Portals „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ (http://d.aerzteblatt.de/FW92) sind dort bundesweit mehr als 3 000 Angebote zur Betreuung und Begleitung von Menschen mit einer nicht heilbaren Erkrankung zugänglich. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hingewiesen.

In Palliativsituationen benötigen Menschen schnelle und direkte Hilfe. Foto: Fotolia/Photographee.eu
In Palliativsituationen benötigen Menschen schnelle und direkte Hilfe. Foto: Fotolia/Photographee.eu

Als Angebote für Erwachsene haben sich bislang 304 Palliativstationen, 211 stationäre Hospize, 259 Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, 1 273 ambulante Hospizdienste, 590 Palliativmediziner, 208 Bildungsangebote und Verbände sowie seit kurzem die ersten 25 Palliativdienste im Krankenhaus eingetragen. Hinzu kommen Angebote für schwerkranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Über eine Suchfunktion sind Einrichtungen im Umkreis eines Ortes oder einer Postleitzahl leicht zu finden. „Für schwerkranke Patienten und ihre Angehörigen ist es wichtig, schnell und unkompliziert Ansprechpartner vor Ort in Erfahrung zu bringen“, betonte DGP-Präsident Prof. Dr. med. Lukas Radbruch. Tausende von ambulanten und stationären Angeboten der Hospiz- und Palliativversorgung seien für Betroffene sonst kaum zu überblicken. Die DGP hatte sich 2015 entschlossen, die Adressdatenbank in enger Abstimmung mit den Anbietern auf den aktuellen Stand zu bringen, eine neue und nutzerfreundliche Webseite zu programmieren und den Wegweiser erheblich zu erweitern. EB

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