ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2016Sportverletzungen: Standardwerk zu Sportorthopädie und -traumatologie

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Sportverletzungen: Standardwerk zu Sportorthopädie und -traumatologie

Dtsch Arztebl 2016; 113(25): A-1223

Aderhold, Lutz

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Martin Engelhardt (Hrsg.): Sportverletzungen. Elsevier, München 2016, 960 Seiten, gebunden, 139,99 Euro
Martin Engelhardt (Hrsg.): Sportverletzungen. Elsevier, München 2016, 960 Seiten, gebunden, 139,99 Euro

Pünktlich zum 30-jährigen Bestehen liegt das offizielle Manual der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) in 3. Auflage vor. Über 100 Spezialisten waren an der Aktualisierung des Werkes beteiligt. Viele von ihnen arbeiten auch als Verbandsärzte im Hochleistungssport.

Die einleitenden Kapitel befassen sich mit den allgemeinen Prinzipien der Sportmedizin sowie diagnostischen Verfahren. Auch auf Anti-Doping-Vorgaben im Leistungssport wird eingegangen. Die einzelnen Sportverletzungen werden anschließend nach Körperregionen abgehandelt. Sportartspezifische Verletzungen werden gegliedert, insgesamt sind 58 verschiedene Sportarten dargestellt. Auch Rehabilitation, Todesfälle im Sport, Ernährung, Sportausrüstung und Hilfsmittel sowie Rechtsfragen werden angesprochen. Jedes Kapitel wird durch die aktuelle wissenschaftliche Literatur ergänzt.

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Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Darstellung der wichtigsten Verletzungen sowie Fehl- und Überlastungsschäden. Dabei werden in exzellenten Beiträgen erfahrener Spezialisten jeweils Pathologie, Diagnostik und Therapie sowie Nachbehandlung zum Wiedereinstieg in den Sport abgehandelt. Die Darstellung ist didaktisch hervorragend, auch für Nichtspezialisten verständlich und eignet sich als Nachschlagewerk sowie für die fachspezifische Aus- und Weiterbildung.

Das Werk ist eine wertvolle Quelle und ein Leitfaden für Orthopäden, Unfallchirurgen, Sport- und Rehabilitationsmediziner und Physiotherapeuten sowie alle an der Thematik interessierten Trainer, Sportler und Patienten. Diesem herausragenden Gemeinschaftswerk ist eine weite Verbreitung zu wünschen. Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

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