ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2016Hautkrebs: Neuer Kurzfilm soll Bevölkerung für das Screening sensibilisieren

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Hautkrebs: Neuer Kurzfilm soll Bevölkerung für das Screening sensibilisieren

Dtsch Arztebl 2016; 113(26): A-1270 / B-1064 / C-1048

EB

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Dass im Laufe des Lebens durch die UV-Strahlung mehr Leberflecke und Sommersprossen entstehen, lässt sich kaum vermeiden. Aber nicht jede Hautveränderung bedeutet Hautkrebs und nicht alle Hautkrebsfälle sind gleichermaßen gefährlich. Daher sollte man wissen, wie groß die Gefahr ist, zu erkranken, und was zum Beispiel beim Hautkrebs-Screening passiert. Wer darüber Bescheid weiß, kann sich bewusst schützen und Vorsorge betreiben, indem er die Kassenleistung des Hautkrebs-Screenings bei seinem Haus- oder Hautarzt in Anspruch nimmt.

Informationen zum Hautkrebsscreening bietet ein neuer Film. Foto: picture alliance
Informationen zum Hautkrebsscreening bietet ein neuer Film. Foto: picture alliance

Mit einem neuen Kurzfilm wollen die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Deutsche Ärzteverlag nun auf das wichtige Thema aufmerksam machen. „Mit unserem Film ,Hautkrebs-Screening – Informieren und Vorbeugenʻ wollen wir die Menschen für das Thema Hautkrebs und Hautkrebs-Screening sensibilisieren und sie motivieren, sich zum Beispiel beim nächsten Haus- oder Hautarztbesuch oder im Internet mehr Informationen einzuholen“, erklärte Sarah Hellenbroich vom Deutschen Ärzteverlag. Das gesetzliche Hautkrebs-Screening bietet Versicherten ab einem Alter von 35 Jahren die Möglichkeit, die einzelnen Hautveränderungen von einem fachkundigen Arzt beurteilen zu lassen. „Es dauert nicht lange und tut nicht weh und man erhält wichtige Informationen über die eigene Haut“, erläuterte Prof. Dr. med. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention. Er wies darauf hin, dass beim Screening eine individuelle Beratung für den persönlichen UV- und Sonnenschutz „inklusive“ ist. Ob das gesetzliche Hautkrebs-Screening auch tatsächlich in Anspruch genommen wird, muss jeder Versicherte am Ende selbst entschieden.

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Der Kurzfilm „Hautkrebs-Screening – Informieren und Vorbeugen“ (http://d.aerzteblatt.de/KB28) ist auf dem Videoportal YouTube zu finden. Er darf auf Medizin- und Gesundheitsportalen oder anderen Plattformen im Internet zur Information der Bevölkerung eingebettet werden. Im Jahr 2013 belief sich die Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen in Deutschland auf rund 265 000. In 30 600 Fällen handelte es sich um das gefährliche maligne Melanom. EB

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