ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2016Kommunikation: App soll Sprachbarrieren mit Flüchtlingen abbauen

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Kommunikation: App soll Sprachbarrieren mit Flüchtlingen abbauen

Dtsch Arztebl 2016; 113(29-30): A-1393 / B-1174 / C-1154

Hillienhof, Arne

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In vier Sprachen können Ärzte und Flüchtlinge mit Hilfe der App kommunizieren. Foto: dpa
In vier Sprachen können Ärzte und Flüchtlinge mit Hilfe der App kommunizieren. Foto: dpa

Sprachbarrieren erschweren die medizinische Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Mit einer App will die AOK Nordost nun die Verständigung zwischen Ärzten und geflüchteten Menschen erleichtern. Der „AOK HealthNavigator“ soll helfen, allgemeinmedizinische Behandlungsfragen auf Persisch, Arabisch, Englisch und Deutsch zu klären. Dabei stehen häufig auftretende Symptome wie Erkältungsbeschwerden, Schmerzen sowie Krankheiten wie Masern oder Grippe ebenso im Fokus wie grundlegende Abläufe, Fragen und Hinweise im Rahmen des Arztbesuchs. „Die Kommunikations-App versteht sich als pragmatisches Hilfsmittel in der Arztpraxis, wenn kein Sprachmittler zur Verfügung steht“, sagte Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost. Im Zweifelsfall oder bei komplizierteren Untersuchungen, etwa bei Spezialisten, seien aber weiter die Dienste von qualifizierten Dolmetschern nötig. Besitzer von Android-Smartphones können die Kommunikationshilfe über ihren App-Store beziehen, eine iOS-Version soll in Kürze bereitgestellt werden. hil

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