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Ute Mons: Stabwechsel in der Krebsprävention

Dtsch Arztebl 2016; 113(38): A-1661 / B-1401 / C-1377

Spielberg, Petra

Ute Mons, Foto: DKFZ/Jutta Jung
Ute Mons, Foto: DKFZ/Jutta Jung

Anfang September hat Dr. sc. hum. Ute Mons die Leitung der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) übernommen. Die DKFZ ist zugleich WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle.

Mons hat Soziologie und Epidemiologie studiert und 2013 an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg promoviert. Von 2007 bis 2012 war sie bereits als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Stabsstelle Krebsprävention tätig. Anschließend wechselte sie in die Abteilung Klinische Epidemiologie und Alternsforschung, wo sie insbesondere den Zusammenhang zwischen Rauchen und chronischen Erkrankungen des Alters erforschte.

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„Es liegt mir ganz besonders am Herzen, die Krebsprävention in Deutschland weiter voranzutreiben“, so Mons anlässlich der auf sie zukommenden Aufgaben. Die 35-Jährige plant, den zentralen Arbeitsbereich der Tabakprävention um die Prävention von weiteren vermeidbaren Krebsrisikofaktoren, wie etwa Übergewicht, zu erweitern.

„Vor allem aber möchten wir unsere Ergebnisse auch weiterhin in die Öffentlichkeit tragen. Denn nur wenn wir Meinungsbildner und politische Entscheidungsträger über wissenschaftliche Erkenntnisse zu Krebsrisikofaktoren und wirksame Maßnahmen und Präventionsstrategien informieren, können wir unser eigentliches Ziel erreichen: Den Krebs zu verhindern.“

Mons ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie und der International Epidemiological Association. Petra Spielberg

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