ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2016Landesbasisfallwert: Preise in Rheinland-Pfalz am höchsten

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Landesbasisfallwert: Preise in Rheinland-Pfalz am höchsten

Dtsch Arztebl 2016; 113(38): A-1626 / B-1372 / C-1348

Hillienhof, Arne

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Die unterschiedlich hohen Landesbasisfallwerte führen oftmals zu Unverständnis und Unzufriedenheit. Foto: picture alliance
Die unterschiedlich hohen Landesbasisfallwerte führen oftmals zu Unverständnis und Unzufriedenheit. Foto: picture alliance

Auf Unterschiede bei den sogenannten Landesbasisfallwerten hat die Techniker Krankenkasse (TK) hingewiesen. Spitzenreiter ist im Augenblick Rheinland-Pfalz mit 3 465,02 Euro. Schlusslichter sind Baden-Württemberg mit 3 272,21 Euro sowie Hessen mit 3 264,35 Euro. Der Landesbasisfallwert ist die wichtigste rechnerische Größe bei der Abrechnung der Krankenhäuser nach dem Fallpauschalensystem. Er wird zwischen den Verbänden der Krankenkassen und den Krankenhausgesellschaften der Länder vereinbart. Der Preis einer Leistung ergibt sich aus dem Landesbasisfallwert multipliziert mit einem Faktor für die jeweilige Erkrankung. Der Wert beträgt im Bundesdurchschnitt im Augenblick 3 290,74 Euro. „Die regionalen Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern sind teilweise historisch bedingt“, erläuterte Jörg Manthey, Krankenhausexperte bei der TK. Dies hat immer wieder zu Unzufriedenheit in den Ländern geführt. Für die gleichen medizinischen und pflegerischen Leistungen hätten den niedersächsischen Krankenhäusern 2015 rund 70 Millionen Euro weniger zur Verfügung gestanden, als dies bei einer bundeseinheitlichen Bezahlung der Fall gewesen wäre, rechnete etwa die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft vor. hil

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