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LNSLNS Unfallversicherung – Verunglückt ein Geschäftsinhaber auf einer Fahrt, die sowohl private als auch betriebliche Gründe hat, so besteht der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn ein Unfall in dem Zeitpunkt eintritt, in dem "dienstlich" gehandelt wurde (Bundessozialgericht, Az.: 2 RU 26/93).


Einfädeln – Kommt es auf der Autobahn beim Wechsel von zwei Spuren auf eine beim "Einfädeln" zu einem Zusammenstoß, so haben in der Regel beide Autofahrer 50 Prozent der Kosten des Unfalls zu tragen (Amtsgericht Frankfurt am Main, Az.: 29 C 588/93-68).


Wohnwagen – Wenn ein Auto durch Herumschleudern des angehäng-ten Wohnwagens beschädigt wird (hier: durch die Sogwirkung vorbeifahrender Autos), kann der Autobesitzer Schadensersatz aus der Kaskoversicherung verlangen und muß sich nicht darauf verweisen lassen, es liege ein (nicht zu entschädigender) "Betriebsschaden" vor (Oberlandesgericht Hamm, Az.: 20 U 193/94).


Autodiebstahl – Läßt ein Autofahrer seinen Kraftfahrzeugbrief im Handschuhfach liegen und wird das Auto gestohlen, so steht ihm wegen grober Fahrlässigkeit kein Ersatz aus der Kaskoversicherung zu (Oberlandesgericht Köln, Az.: 9 U 288/94).


Parkhaus – Wird ein in einem Parkhaus abgestelltes Auto von Unbekannten beschädigt, so haftet der Betreiber des Hauses nur dann, wenn er eine "vertragliche Obhutspflicht" dafür übernommen hat; allein mit der Entgegennahme der Stellplatzmiete sind solche Überwachungspflichten noch nicht zugesichert worden (Oberlandesgericht Nürnberg, Az.: 4 U 382/94). WB

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