ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2016Krankenhäuser: 38 Prozent aller Patienten wurden operiert

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Krankenhäuser: 38 Prozent aller Patienten wurden operiert

Dtsch Arztebl 2016; 113(44): A-1955 / B-1643 / C-1631

afp; dpa; KNA

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Fast jeder operierte Patient war 60 Jahre oder älter. Foto: 123RF
Fast jeder operierte Patient war 60 Jahre oder älter. Foto: 123RF

Rund 18,7 Millionen Patienten sind 2015 in allgemeinen Krankenhäusern in Deutschland behandelt worden, etwa 38 Prozent oder sieben Millionen Menschen davon wurden in der Klinik auch operiert. Das gab das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil nicht verändert. Bei der Art der Operationen gab es deutliche Unterschiede – abhängig vom Alter der Patienten. So waren bei den über 60-Jährigen, die mehr als die Hälfte der operierten Patienten ausmachten, Eingriffe am Darm und an den Gallengängen besonders häufig. Spitzenreiter bei den Frauen in dieser Altersgruppe war in mehr als 122 000 Fällen die Einsetzung eines künstlichen Hüftgelenks. In der Altersgruppe zwischen 45 und 59 Jahren dagegen erforderten Bänderverletzungen und Verschleißerscheinungen an den Gelenken besonders häufig das Skalpell des Chirurgen. Jüngere Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren mussten sich besonders oft Eingriffen unterziehen, die im Zusammenhang mit Entbindungen standen. Bei Männern dieser Altersgruppe wurden in erster Linie Operationen an der unteren Nasenmuschel vorgenommen. Bei Kindern bis 14 Jahre gehörten das Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der sogenannten Paukenhöhle infolge einer Mittelohrentzündung sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten Eingriffen und Operationen im Zusammenhang mit Knochenbrüchen zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. afp/dpa/kna

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