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Ayola Akim Adegnika: Erste Tübinger Forschungsprofessur in Gabun

Dtsch Arztebl 2016; 113(45): A-2059 / B-1715 / C-1697

Gießelmann, Kathrin

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Ayola Akim Adegnika, Foto: privat
Ayola Akim Adegnika, Foto: privat

Die Universität Tübingen beruft Dr. med. rer. nat. Ayola Akim Adegnika auf die erste Professur in einem afrikanischen Land. Mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung und der Regierung Gabuns soll sich der 42-Jährige mit der Immunepidemiologie und klinischen Infektionsforschung in den Tropen befassen. Adegnika arbeitet derzeit unter anderem als Co-Direktor am Centre de Recherches Médicales de Lambaréné in Gabun, wo die Professur angesiedelt sein wird. Das Forschungszentrum soll mit Unterstützung der gabunischen Regierung zu einer Universitätsklinik ausgebaut werden.

Mit Adegnika sei es gelungen, einen ausgezeichneten Experten für Tropenkrankheiten zu gewinnen, sagte Prof. Dr. med. Peter G. Kremsner, Leiter des Instituts für Tropenmedizin am Universitätsklinikum Tübingen. Ein wichtiger Schwerpunkt werde in der Malariaforschung liegen. „Unser Ziel ist es, eine Impfung zu entwickeln, die einen vollständigen Schutz gegen die Malaria bietet.“ Adegnika bringt langjährige Erfahrungen in der klinischen Forschung mit. Spezialisiert ist er auf die Epidemiologie von Wurmerkrankungen im Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen und Malaria. Weitere Forschungsgebiete sind Immunologie, Tuberkulose und Grippe. Er leitete mehrere klinische Studien. Die neue Professur soll die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Impfstoffe und Therapien intensivieren, sagte der Dekan der Medizinischen Fakultät in Tübingen, Prof. Dr. med. Ingo Autenrieth. Kathrin Gießelmann

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