ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2016Heilpraktiker: Wirtschaftlichkeitsgebot

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Heilpraktiker: Wirtschaftlichkeitsgebot

Dtsch Arztebl 2016; 113(48): A-2214 / B-1829 / C-1805

Vogel, Rüdiger

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Alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen unterliegen dem Wirtschaftlichkeitsgebot. Es wäre wünschenswert, wenn sich die staatlichen Organe auch mit der Erstattung der Heilpraktikerleistungen für Beamte beschäftigen würden.

Wussten Sie eigentlich, dass die gesamte Wundversorgung einschließlich der Eröffnung von Abszessen, von Heilpraktikern durchgeführt, von der Beihilfe erstattet wird0? Zum Glück gab es ja eine Kenntnisprüfung. Wie wäre es denn mit einer Anfrage beim Petitionsausschuss des Bundestages zu diesem Problem?

Dr. med. Rüdiger Vogel, 56410 Montabaur

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BenB
am Freitag, 8. September 2017, 14:35

was gibt es wirtschaftlicheres, bitte?

Heilpraktiker unterliegen der Sorgfaltspflicht. Was gibt es wirtschaftlicheres als einen Heilpraktiker, der auf Grundlage einer entsprechenden (selbst finanzierten) Aus-bzw. Fortbildung (also der Sorgfaltspflicht entsprechend) einen Abzess eröffnet? Dabei muss er selbstverständlich "die Grenzen [seiner] Fähigkeiten und der Handlungskompetenzen von Heilpraktikern klar [kennen]". Das ein Heilpraktiker sich dessen bewusst sein muss, ist Grundlage einer jeden Überprüfung zum Heilpraktiker. Ob jemand in seinem Beruf pfuscht, lässt sich nicht lückenlos kontrollieren. Der Heilpraktiker riskiert dabei seinen Beruf.

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