ArchivDeutsches Ärzteblatt23/1996Sprachkurse in Kalifornien

VARIA: Bildung und Erziehung

Sprachkurse in Kalifornien

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LNSLNS Für Jugendliche, die einen Sprachaufenthalt in den USA absolvieren wollen, ist neben der Ostküste und Florida in den letzten Jahren Kalifornien immer mehr nachgefragt worden. Die Gesellschaft für Internationale Jugendkontakte, Bonn, die solche Kurse vermittelt, hat daher als Zielorte San Francisco, San Diego und Fresno (am Fuß der Sierra Nevada) neu ins Programm aufgenommen.
Diese Sprachaufenthalte werden für vier, acht oder zwölf Wochen Dauer angeboten, so daß man auch etwa eine Wartezeit vor der Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums gut überbrücken kann. Pro Monat werden zwei oder drei feste Programmtermine angeboten.
Die G.I.J.K. legt für Kurse, die in ihr Programm aufgenommen werden, folgende Kriterien zugrunde:
1 25 Unterrichtsstunden in der Woche, die vormittags liegen. Damit stehen die Nachmittage und die Wochenenden für Ausflüge oder Besichtigungen zur Verfügung.
1 Sprachunterricht durch ausgebildete Lehrkräfte.
1 Kursstärke von maximal acht Schülerinnen und Schülern.
1 Die Kurse enthalten die Möglichkeit, sich auf das Cambridge Certificate oder den "TOEFL" (Test of English as a Foreign Language) vorzubereiten; der TOEFL ist Bedingung, wenn man beabsichtigt, später einmal an einer amerikanischen Universität zu studieren.
1 Unterbringung bei Gastfamilien, die durch eine Partnerorganisation der G.I.J.K. vor Ort ausgewählt werden.
1 Die gastgebenden Familien müssen so nahe der Unterrichtsstätte wohnen, daß diese zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann.
Auf diese Weise ist auch gewährleistet, daß die Teilnehmer in ihren Gastfamilien den "American Way of Life" hautnah kennenlernen und ihre Sprachkenntnisse durch tägliche Praxis festigen können.
Als Preisbeispiel nennt die G.I.J.K. zur Zeit den Betrag von 2 760 DM für einen Aufenthalt von vier Wochen.
Für Schüler ab 15 Jahre vermittelt die G.I.J.K. auch Auslands-Schuljahre in englischsprachigen Ländern. Dabei ist derzeit Australien "der große Renner", so Geschäftsführer Matthias Ohm. Aber auch die Nachfrage nach Aufenthalten in den USA sei nach wie vor "riesig". Hier kann die Gesellschaft im Verbund mit ihrer amerikanischen Partnerorganisation ein besonders vielseitiges Programm anbieten, zumal die Möglichkeit besteht, zwischen fünfmonatigen und zehnmonatigen Aufenthalten zu wählen.
Die gastgebenden Familien werden durch die Partnerorganisation ausgewählt. Zusätzlich gibt es eine begleitende Betreuung durch "Local Counselors". Ziel ist die Integration der Schüler in eine amerikanische Familie – und natürlich der regelmäßige Besuch einer High School, in der die Schüler wie gewohnt die standardmäßigen Pflichtfächer belegen müssen. In vielen Fällen stellen sie fest, daß die amerikanischen High Schools bei den Nebenfächern eine größere Auswahl bieten als deutsche staatliche Schulen, etwa Computerkurse, Theater, Journalismus, Ernährungskunde, Rhetorik, Marketing. Weitere Informationen (auch für Intensivsprachkurse): G.I.J.K. Gesellschaft für Internationale Jugendkontakte e.V., Ubierstraße 92-94, 53173 Bonn, Telefon 02 28/
95 73 00, Fax 957 30 10. EB
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