ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2017Gleichberechtigung: Gender Unfug
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Wahlergebnisse kommen demokratisch durch Wahlen zustande. Wenn mehr Männer gewählt werden, dann haben sie mehr Stimmen auf sich vereinen können, von Männern und von Frauen.

Die zitierte Soziologin Frau Wiechmann verbreitet Genderismus, dabei tut sie so
(und so wird sie zitiert), als seien ihre Thesen (= Meinungsäußerungen) wissenschaftlich unterlegt. Ihre Ergüsse haben allerdings mit Wissenschaft nicht zu tun. Wenn Frau kein Interesse an Politik hat, dann lässt sie sich nicht wählen. Oder sie geht nicht wählen, oder sie wählt Männer.

Ihrer Sozialisationsthese halte ich meine Kompetenzzuschreibungsthese entgegen, die besagt, Frau schätzt Mann als politisch kompetenter und durchsetzungsstärker ein als ihr eigenes Geschlecht, daher wird dieser eher gewählt, haha. Ihre Sozialstrukturthese erklärt gar nichts! Golfen und Biertrinken verschafft Posten in Institutionen??? Ihre Diskriminierungsthese ist unwissenschaftlicher Blödsinn. Der pöse, pöse Mann und die Frau, das armselige Opfer seiner Machenschaften. Hallo, gehtʼs noch? Quoten sind grundgesetzwidrig, auch wenn sich die Soziologin und allerlei Rednerinnen einig gewesen sind. Wenn ich den Genderquatsch zu Ende denke, dann fordere ich Männerquoten in Kindergärten, Grundschulen und bei der psychotherapeutischen Versorgung. Und Frauenquoten im Bergbau, bei der Müllabfuhr und bei den kämpfenden Truppen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Gleichberechtigung – Ja! Quoten – Nein danke!

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Das Geschlecht, dass systematisch von Frauen diskriminiert und beschädigt wird, sind wir Männer: frauenfeindlich, sexistisch, machtgeil, potenzielle Vergewaltiger und Schlimmeres. Wer sich für eine wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit dem modernen Genderwahn interessiert, findet zum Beispiel auf sciencefiles.org (nach Genderismus suchen) reichlich Diskussionsstoff.

Rainer Weber-Thammasut, 59073 Hamm

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