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Andreas Storm: Neuer Vorsitzender will Beiträge stabil halten

Dtsch Arztebl 2017; 114(4): A-177 / B-159 / C-159

Spielberg, Petra

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Andreas Storm, Foto: DAK-Gesundheit/Wigger
Andreas Storm, Foto: DAK-Gesundheit/Wigger

Der frühere saarländische Ge­sund­heits­mi­nis­ter Andreas Storm (CDU) hat am 1. Januar 2017 die Nachfolge von Herbert Rebscher als Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit angetreten. Storm verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrungen im deutschen Gesundheitswesen und ist bestens in der Politik vernetzt.

Von 1994 bis 2009 gehörte der 51-jährige Diplom-Volkswirt dem Deutschen Bundestag an. Von 2005 bis 2011 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie für Arbeit und Soziales, anschließend Chef der saarländischen Staatskanzlei sowie Minister für Bundesangelegenheiten und danach bis November 2014 saarländischer Ge­sund­heits­mi­nis­ter, bevor er zur DAK wechselte.

Auf Storm warten große Herausforderungen, denn die DAK befindet sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. „Ziel muss sein, die Beiträge der Versicherten möglichst stabil zu halten“, sagt der neue Vorsitzende. Er fordert daher eine gerechtere Verteilung der Finanzmittel aus dem Gesundheitsfonds, indem der Risiko­struk­tur­aus­gleich zwischen den Kassen reformiert wird.

Ein weiteres Augenmerk will Storm während seiner Amtszeit auf die Folgen der demografischen Entwicklung für die Themen Gesundheit und Pflege lenken. Wesentlich zur Verbesserung der Versorgung trägt seiner Ansicht nach die Digitalisierung des Gesundheitswesens bei und er merkt zugleich an: „Wir müssen in diesem Feld schneller werden.“ Deshalb wären jährliche Fortschrittsberichte wichtig. Petra Spielberg

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