ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2017„Bei der Arbeitsplatzsuche den Blick schweifen lassen“

ÄRZTESTELLEN: Nachgefragt

„Bei der Arbeitsplatzsuche den Blick schweifen lassen“

Dtsch Arztebl 2017; 114(5): [4]

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Interview mit Klaus Böttcher, Ressortleiter Versorgungs- und Vertragsmanagement bei der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) in Hannover

Herr Böttcher, für viele ist das Arztsein mehr Berufung als irgendein Job. Warum sollten sich Ärzte entscheiden, bei einer Krankenkasse zu arbeiten?

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Menschen helfen zu wollen, ist ein wichtiger Grundstein ärztlichen Handelns. Doch für viele sind 60-Stunden-Wochen und Schichtdienste mit privaten Bedürfnissen nur schwer in Einklang zu bringen. Auch bieten Krankenkassen mit Themen wie der Entwicklung innovativer Versorgungsmodelle viele Möglichkeiten, sich für die Gesundheit von Menschen einzusetzen. Daher sollten Ärzte bei der Arbeitsplatzsuche ruhig mal ihren Blick schweifen lassen.

Welche Rahmenbedingungen bieten Sie denn, die Sie als Arbeitgeber für Ärzte attraktiv machen soll?

Bei uns sind die Arbeitszeiten absolut flexibel: Eine Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit machts möglich. Zudem bieten wir individuelle Arbeitszeitmodelle, die es Mitarbeitern ermöglicht, Familie und Beruf zu vereinbaren. Wir unterstützen sie bei der Suche nach Kinderbetreuung. Hinzu kommen Weihnachtsgeld, eine betriebliche Altersversorgung und eine jährliche Erfolgszulage nach kurzer Betriebszugehörigkeit, das Ganze bei bis zu 32 Tagen Urlaub im Jahr.

Wie viele Ärzte arbeiten bei der KKH und für welche Tätigkeiten brauchen Sie deren medizinisches Know-how?

In der Hauptverwaltung in Hannover beschäftigen wir zurzeit zwei Ärzte. Deren Know-how brauchen wir zum Beispiel für unser telefonisches Gesundheitscoaching – ein Beratungsangebot für chronisch und schwer Erkrankte. Künftig wird es angesichts des demografischen Wandels immer mehr auf sinnvolle Versorgungsmodelle ankommen, für die wir das Wissen der Ärzte einsetzen wollen.

Machen Sie ihren Mitarbeitern auch Angebote für ihre berufliche Weiterentwicklung?

Ja, wer sich weiterentwickeln will, profitiert von Talent- und Förderungsprogrammen. Zudem beteiligen wir uns finanziell auch an privaten Weiterbildungsmaßnahmen.

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