ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2017Private Kran­ken­ver­siche­rung: Versichertenzahlen stabilisieren sich

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Private Kran­ken­ver­siche­rung: Versichertenzahlen stabilisieren sich

Dtsch Arztebl 2017; 114(5): A-202 / B-180 / C-180

dpa

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Die Ein- und Austritte hielten sich bei der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung im vergangenen Jahr die Waage. Foto: picture alliance
Die Ein- und Austritte hielten sich bei der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung im vergangenen Jahr die Waage. Foto: picture alliance

Nach jahrelangen Rückgängen bei der Zahl der Vollversicherten sieht sich die private Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) wieder im Aufwind. Erstmals seit 2012 habe die PKV in der zweiten Hälfte 2016 einen positiven Saldo bei den Neuzugängen verzeichnet, sagte der Vorsitzende des PKV-Verbandes, Uwe Laue, anlässlich einer Pressekonferenz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Über das ganze Jahr gesehen verzeichnete die PKV immer noch ein leichtes Minus. Die Zahl der Vollversicherten verringerte sich im Vergleich zu 2015 um 17 300 auf 8,77 Millionen Menschen. Seit dem Tiefpunkt 2013, als 66 200 oder 0,7 Prozent der Versicherten die PKV verlassen hätten, gehe es Jahr für Jahr etwas aufwärts, sagte Laue. Er wies darauf hin, dass sich der Trend zu privater Vorsorge fortsetze, um den Leistungsumfang der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) aufzustocken. In der Zusatzversicherung ist die Zahl der Verträge nach PKV-Angaben um 1,3 Prozent auf 25,1 Millionen gestiegen. Die Gesamtzahl der Voll- und Zusatzversicherungen legte auf 33,87 Millionen zu. Die Erholung zeigt sich laut PKV-Verband auch in der ausgeglichenen Wechselbilanz. 2016 entschieden sich 121 000 Personen für einen Wechsel aus der GKV in die PKV. Umgekehrt waren es 120 000. Die Versicherungsleistungen der PKV-Unternehmen stiegen 2016 um 1,5 Prozent auf 26,3 Milliarden Euro (Kran­ken­ver­siche­rung: 25,3 Milliarden Euro; Pflegeversicherung: eine Milliarden Euro). dpa

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