ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenOnkologie 1/2017Zulassung für PD-L1-Antikörper: Secondline bei NSCLC

Supplement: Perspektiven der Onkologie

Zulassung für PD-L1-Antikörper: Secondline bei NSCLC

Dtsch Arztebl 2017; 114(5): [29]

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Für die Therapie des vorbehandelten fortgeschrittenen oder metastasierten nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) mit PD-L1 (Programmed Cell Death Ligand 1)- exprimierenden Tumoren hat die Europäische Kommission die Zulassung für Pembrolizumab (Keytruda) in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union erteilt. Patienten mit EGFRA- oder ALKB-positiven Tumormutationen sollten bereits eine für diese Mutation zugelassene Therapie erhalten haben, bevor eine Behandlung mit Pembrolizumab begonnen wird. Die Substanz wird in einer Dosierung von 2mg/kg Körpergewicht alle drei Wochen als 30-minütige intravenöse Infusion verabreicht.

Basis der Zulassung war die KEYNOTE-010-Studie, in der Pembrolizumab im Vergleich zur Standard-Chemotherapie mit Docetaxel eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens bei Patienten mit positiver PD-L1-Tumorexpression erzielt hat. PD-L1 wurde als Biomarker prospektiv für die NSCLC-Immuntherapie validiert, so Professor Martin Reck, Grosshansdorf.

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Quelle: MSD Sharp & Dohme GmbH, www.msd.de

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