ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2017Psychiatrische Versorgung: Flüchtlinge zu Gesundheitslotsen ausgebildet

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Psychiatrische Versorgung: Flüchtlinge zu Gesundheitslotsen ausgebildet

PP 16, Ausgabe Februar 2017, Seite 53

Hillienhof, Arne; SB

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Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin hat elf syrische Flüchtlinge in einem viermonatigen Pilotprojekt zum „Gesundheitslotsen für die psychiatrische Versorgung“ qualifiziert. Die Teilnehmer, die bereits über eine pflegerische, pädagogische oder psychologische Grundausbildung verfügten, sollen nun eine muttersprachliche Lotsenfunktion für Geflüchtete übernehmen.

Die Gesundheitslotsen wurden in psychosozialer Arbeit qualifiziert. Foto: dpa
Die Gesundheitslotsen wurden in psychosozialer Arbeit qualifiziert. Foto: dpa

Dazu wurden sie nicht nur in verschiedenen Themenfeldern der psychosozialen Arbeit qualifiziert, sondern absolvierten auch ein vierwöchiges Praktikum. „Wir freuen uns, dass bereits die ersten Teilnehmer unserer Weiterbildung eine feste Arbeitsstelle übernehmen konnten, weitere in Bewerbungsverfahren sind und auch die restlichen Teilnehmenden sehr gute Chancen haben, bald ihre neu erworbenen Kenntnisse anzuwenden“, so Petra Mund von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.

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Das Pilotprojekt Weiterbildung zum „Gesundheitslotsen psychiatrische Versorgung Geflüchteter“ entstand auf Initiative von KommRum e.V. und wurde vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin gefördert. „Das Projekt soll auf jeden Fall fortgeführt werden“, betonte KommRum-Vorstand Michael Webers. hil/sb

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