ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2017Immobilienaffäre: Absehbares Plus aus Verkaufserlösen

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Immobilienaffäre: Absehbares Plus aus Verkaufserlösen

Dtsch Arztebl 2017; 114(6): A-240 / B-216 / C-216

Maibach-Nagel, Egbert

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Die steigenden Immobilienpreise in Berlin haben sich positiv für die Kassenärztliche Bundesvereinigung ausgewirkt. Foto: Georg J. Lopata
Die steigenden Immobilienpreise in Berlin haben sich positiv für die Kassenärztliche Bundesvereinigung ausgewirkt. Foto: Georg J. Lopata

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die Maßnahmen zur Auflösung der unter breiter Kritik stehenden Immobiliengesellschaft Apo-KG wie mit dem Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) vereinbart fristgerecht in die Wege geleitet. Damit sei „ein Meilenstein“ des mit dem BMG abgesprochenen Konzeptes erfolgreich umgesetzt, erklärte der KBV-Vorsitzende Dr. med. Andreas Gassen kürzlich in Berlin.

Anders als von verschiedener Seite befürchtet werde der ursprünglich auf über 55 Millionen Euro geschätzte Schaden mit einem absehbaren Ertrag „in hoher ein bis niedriger zweistelliger Millionenhöhe für die KBV“ umgesetzt. Ausschlaggebend hierfür seien das konsequent umgesetzte, mit dem BMG vereinbarte Konzept zur Regulierung der komplexen Problemstellungen und der Umstand seit Jahren gestiegener Immobilienpreise in Berlin.

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Wie der mit der Umsetzung betraute Rechtsanwalt André Große Vorholt von der Kanzlei Luther erläuterte, sei der derzeitige und absehbare Stand der genommenen Schritte seitens des BMG genehmigt und für gut geheißen. Die beabsichtigte Restrukturierung der Apo-KG sei nach der am 30. Januar erfolgten Übernahme der Minderheitsbeteiligung der Apo-Bank inzwischen „unter Dach und Fach“. Die ursprünglich aus steuerrechtlichen Gründen auf fünf Jahre angesetzte notwendige Erhaltungsdauer der Apo-KG sei mit dem Finanzamt Berlin als obsolet geklärt. Somit könne die Auflösung voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. mn

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