MEDIZIN: Originalarbeit

Kognitive Reserve und Risiko einer postoperativen kognitiven Dysfunktion

Ein systematisches Review und eine Metaanalyse

Cognitive reserve and the risk of postoperative cognitive dysfunction — a systematic review and meta-analysis

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(7): 110-7; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0110

Feinkohl, Insa; Winterer, Georg; Spies, Claudia D.; Pischon, Tobias

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Hintergrund: Eine postoperative kognitive Dysfunktion (POCD) tritt bei 10–54 % der Patienten innerhalb der ersten Wochen nach einer Operation auf. Insbesondere ältere Menschen sind hiervon betroffen. Bisher ist über die Risikofaktoren, die zu einer POCD führen können, wenig bekannt.

Methode: Systematisches Review und Metaanalyse zu Indikatoren der kognitiven Reserve und zum POCD-Risiko.

Ergebnisse: 15 Studien mit 5 104 Patienten wurden eingeschlossen. Die Beobachtungszeiträume erstreckten sich von 1 Tag bis 6 Monate nach der Operation. Der Bildungsstand war der am häufigsten untersuchte Indikator. Eine längere Bildungsdauer war mit einem reduzierten POCD-Risiko assoziiert (relatives Risiko [RR]: 0,90 pro 1 Jahr; 95-%-Konfidenzintervall: [0,87; 0,94]). Dies bedeutet, dass sich das relative POCD-Risiko mit jedem zusätzlichen Bildungsjahr um 10 % vermindert. Ähnliche Resultate zeigten sich in Analysen zur Bildung als kategorialem Prädiktor: High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung (RR: 1,71 [1,30; 2,25]) beziehungsweise kein High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung (RR: 1,69 [1,17; 2,44]). Patienten mit und ohne High-School-Abschluss hatten ein vergleichbar hohes Risiko (RR: 1,02 [0,78; 1,32]).

Schlussfolgerung: Patienten mit einem relativ höheren Bildungsstand haben ein geringeres Risiko, eine POCD zu entwickeln. Somit könnte eine Risikostratifikation von chirurgischen Patienten anhand ihres Bildungsniveaus sinnvoll sein.

Postoperative kognitive Dysfunktion (POCD) tritt bei 10–54 % der Patienten während der ersten Wochen nach einer Operation auf (1). Symptome einer POCD sind tendenziell vorübergehender Natur (2), wobei es im Gegensatz zum postoperativen Delir (POD) derzeit an etablierten diagnostischen Kriterien fehlt (3, 4).

Dennoch ist die POCD wenig erforscht. Nur wenige etablierte Risikofaktoren sind bekannt (2), so dass das Risiko von kognitiven Beeinträchtigungen nach der Operation eines Patienten momentan nur schwer vorhersehbar ist. Kürzlich wurde gezeigt, dass Diabetes (5) und bestehende kognitive Einschränkungen (6) das Risiko einer POCD erhöhen könnten. Im Vergleich zu solch klinischen Risikofaktoren ist die Erforschung der kognitiven Reserve in Bezug auf POCD jedoch vernachlässigt worden.

Kognitive Reserve ist ein theoretisches Konzept zur Erklärung des Zusammenhangs zwischen niedrigem Bildungsstand, niedrigem sozioökonomischen Status oder niedriger prämorbider kognitiver Fähigkeit und einem erhöhten Risiko kognitiver Beeinträchtigungen im Alter (711). Grundlegend ist die Annahme, dass sich Menschen abhängig von ihrer kognitiven Reservekapazität in der Fähigkeit unterscheiden, alters- und krankheitsbedingte neuropathologische Belastung im Gehirn funktionell zu „puffern“ (1214). Nach dieser Hypothese können die zerebralen Netzwerke bei Menschen mit einer höheren Reservekapazität durch effizienteres und flexibleres Arbeiten besser mit Störungen umgehen als bei Menschen mit niedrigerer Reservekapazität. Zusätzlich kann neuropathologische Belastung durch das Rekrutieren neuer Hirnnetzwerke kompensiert werden (13).

Es ist bekannt, dass POCD negative Auswirkungen auf die subjektive Wahrnehmung kognitiver Funktion sowie auf die Lebensqualität betroffener Patienten hat (15, 16). Weitere Studien weisen auch auf eine erhöhtes Demenz- und Sterberisiko hin (1719) und zeigen, dass POCD ein allgemeines Gesundheitsproblem darstellt, das weit über kognitive Defizite hinausreicht. Da eine niedrigere kognitive Reservekapazität ein Prädiktor für altersbedingte kognitive Beeinträchtigung ist, erscheint ein Zusammenhang mit POCD plausibel. Ein niedriger Bildungsstand wird tatsächlich häufig als Risikofaktor von POCD diskutiert, obgleich selten empirische Evidenz angeführt wird (2, 2023). Falls solche Assoziationen tatsächlich bestehen, könnten kognitive Reservemaße die Risikoeinschätzung eines Patienten anhand seiner klinischen Risikofaktoren künftig ergänzen. Da eine niedrige kognitive Reserve vermutlich am Anfang einer kausalen Entwicklungskette hin zur POCD steht, würde Evidenz zu ihrem Einfluss auf das POCD-Risiko zudem zu einem besseren Verständnis der zugrundeliegenden Prozesse beitragen.

Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Stand der epidemiologischen Forschung zur kognitiven Reserve als möglichem Risikofaktor für POCD zu erfassen, um Empfehlungen für die klinische Praxis zu liefern.

Methode

Systematische Suchstrategie

Eine elektronische Suche (eTabelle 1, eKasten 1) wurde von einem Autor (IF) nach MOOSE- und PRISMA-Empfehlungen (24, 25) durchgeführt.

Strategie zur systematischen Literatursuche
eKasten 1
Strategie zur systematischen Literatursuche
Untersuchte Parameter mit jeweiligen Suchbegriffen
eTabelle 1
Untersuchte Parameter mit jeweiligen Suchbegriffen

Studienauswahl

Artikel wurden eingeschlossen, wenn

  • sie ein prospektives Studiendesign beinhalteten
  • sie Erwachsene (Alter ≥18 Jahre) über eine Operation hinweg untersuchten
  • englischsprachige Volltexte verfügbar waren und
  • sie Ergebnisse bezüglich des Zusammenhangs zwischen Reserveindikatoren (eTabelle 1) und POCD als Odds Ratio oder relatives Risiko (RR; zwecks unserer Analysen beide hier als RR bezeichnet) oder in Form deskriptiver Daten berichteten, die eine Berechnung des RR erlaubten. Jegliche Definition von POCD war zulässig, solange sie auf der Messung neuropsychologischer Leistung beruhte.

Datenextraktion

Vollständig adjustierte RR-Statistiken (falls berichtet) wurden extrahiert. Wenn mehrere Artikel über Analysen der gleichen Stichprobe berichteten, wurde der Artikel mit dem vollständigsten Bericht ausgewählt. Daten zur jeweils längsten Beobachtungsperiode wurden extrahiert. Für zwei Studien mit multivariater Adjustierung bei 7-Tage-Follow-up, jedoch nicht bei 3-Monate-Follow-up, wurde das jeweilige 7-Tage-Follow-up ausgewählt (26, 27). Für eine Studie, die drei Stufen von kognitiver Veränderung über eine Operation hinweg verglich, wurde „starke Verschlechterung“ als Maß von POCD ausgewählt (28). Bei fehlenden Informationen wurden die korrespondierenden Autoren der Studien kontaktiert.

Datensynthese und -analyse

Studien wurden für jeden Reserveindikator separat analysiert. Der I2-Index zeigte statistische Heterogenität zwischen Studien an (29), und Gesamtschätzer des RR (95-%-Konfidenzintervall) wurden in Fixed-Effekt-Modellen mit inversen Varianz-Gewichten berechnet. Forest Plots wurden zur Veranschaulichung der gepoolten Effektschätzer generiert. Die Hauptanalysen wurden anhand von Random-Effekt-Modellen überprüft (eKasten 2) und mögliche Quellen der Studienheterogenität in Subgruppen- und Meta-Regressionsanalysen untersucht. Review Manager 5.3 und SAS Enterprise Guide 4.3 wurden verwendet.

Ergebnisse der Hauptanalysen in Fixed-Effekt-Modellen und in Random-Effekt-Modellen
eKasten 2
Ergebnisse der Hauptanalysen in Fixed-Effekt-Modellen und in Random-Effekt-Modellen

Ergebnisse

Die Suche ergab 109 Artikel (eGrafik 1). Eine unabhängige Suche identifizierte 28 weitere Artikel; insgesamt wurde auf 64 Artikel zugegriffen. Von diesen erfüllten 40 nicht die Einschlusskriterien. Neun Artikel (3038) wurden aufgrund möglicher Duplizierung bereits eingeschlossener Studien (19, 26, 27, 39) ausgeschlossen. Insgesamt wurden 15 Artikel eingeschlossen.

Übersicht der Suche zu kognitiver Reserve und postoperativer kognitiver Dysfunktion (POCD)
eGrafik 1
Übersicht der Suche zu kognitiver Reserve und postoperativer kognitiver Dysfunktion (POCD)

Die Studien wurden in Europa, den USA, Australien und Asien durchgeführt (eTabelle 2). Operative Prozeduren umfassten Herzchirurgie (n = 7) und andere Chirurgie (n = 8) unter (falls berichtet) Allgemeinanästhesie (n = 9) oder einer Kombination von Allgemein- und Lokalanästhesie (n = 4) (Tabelle). Insgesamt umfassten die Analysen 5 104 Patienten. Die Stichproben der einzelnen Studien unterschieden sich stark. So lag der Anteil männlicher Patienten zwischen 26 und 79 %; das Durchschnittsalter zwischen 51 und 75 Jahren (Durchschnitt 63 ± 8 Jahre). Beobachtungszeiträume umfassten zwischen 1 Tag und 180 Tage nach der Operation (Median: 25 Tage; Interquartilsabstand: 7–45 Tage). Mit Ausnahme einer Studie (40) wurden in allen Studien detaillierte Batterien neuropsychologischer Tests, jedoch heterogene Kriterien zur Definition von POCD angewandt. POCD wurde bei 8–67 % der Patienten festgestellt.

Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien
Tabelle
Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien
Detaillierte Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien
eTabelle 2
Detaillierte Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien

Befunde eingeschlossener Studien und Metaanalyse

a) Bildungsdauer – Acht Artikel berichteten Daten zur Bildungsdauer. Die durchschnittliche Bildungsdauer in diesen Studien lag zwischen 8 Jahren in zwei Studien aus Italien und China (28, 40) und 14 Jahren in zwei Studien aus den USA (17, e1) (Durchschnitt 12 ± 3 Jahre). Über die acht Studien hinweg zeigte sich, dass jedes Jahr längere Bildungsdauer mit einem relativen Risiko von 0,90 für POCD assoziiert war (RR 0,90 pro 1 Jahr; 95-%-Konfidenzintervall: [0,87; 0,94]; p < 0,001) (Grafik), das heißt mit einem um 10 % niedrigeren POCD-Risiko. Die statistische Heterogenität zwischen den Studien war moderat (chi2 [7] = 12,49; I= 44 %; p = 0,09) und es gab keine Anzeichen für Publikationsbias (eGrafik 3). Der Befund erschien unabhängig von Studiendesign und Stichprobencharakteristika (eTabelle 3, eGrafik 2).

Forest Plot
Grafik
Forest Plot
Bildungsdauer in Jahren und POCD-Risiko in Subgruppenanalysen
eGrafik 2
Bildungsdauer in Jahren und POCD-Risiko in Subgruppenanalysen
Funnel Plot der Metaanalyse zu Bildungsdauer in Jahren und POCD
eGrafik 3
Funnel Plot der Metaanalyse zu Bildungsdauer in Jahren und POCD
Subgruppenanalysen eingeschlossener Studien zu Bildungsdauer in Jahren und POCD (gesamt N = 8)
eTabelle 3
Subgruppenanalysen eingeschlossener Studien zu Bildungsdauer in Jahren und POCD (gesamt N = 8)

b–d) Bildung als kategorialer Prädiktor – Fünf Studien untersuchten Bildungsstand als kategoriale Variable. Drei von ihnen teilten Patienten danach ein, ob sie einen niedrigeren Bildungsstand als High School hatten, einen High-School-Abschluss erhalten oder weiterführende Bildung absolviert hatten (26, 27, e2). Für unsere Analysen wurden „Middle-School-Abschluss“ in einer chinesischen Studie (e3) mit „High-School-Abschluss“ und „mehr als 16 Bildungsjahre“ in einer US-Studie (19) mit „weiterführender Bildung“ gleichgesetzt.

b) High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung

Beim Poolen der Effektschätzer über vier Studien hinweg (19, 27, e2, e3) war ein High-School-Abschluss mit einem um 71 % erhöhten POCD-Risiko im Vergleich zu einem höheren Bildungsstand assoziiert (RR 1,71 [1,30; 2,25]; p < 0,001) (Grafik , eGrafik 4). Statistische Heterogenität lag nicht vor (chi[3] = 0,67; I= 0 %; p = 0,88).

Funnel Plot der Metaanalysen zu High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung und POCD
eGrafik 4
Funnel Plot der Metaanalysen zu High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung und POCD

c) Patienten mit versus Patienten ohne High-School-Abschluss – Über vier Studien hinweg (26, 27, e2, e4) wurde kein Unterschied hinsichtlich des POCD-Risikos zwischen Patienten mit und ohne High-School-Abschluss festgestellt (RR 1,02 [0,78; 1,32]; p = 0,89) (Grafik, eGrafik 5), wobei eine deutliche statistische Heterogenität zwischen den Studien bestand (chi[3] = 15,19; I= 80 %; p = 0,002).

Funnel Plot der Metaanalyse zu High-School-Abschluss versus kein High-School-Abschluss und POCD
eGrafik 5
Funnel Plot der Metaanalyse zu High-School-Abschluss versus kein High-School-Abschluss und POCD

d) Kein High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung: Vier Studien verglichen das POCD-Risiko von Patienten ohne High-School-Abschluss und Patienten mit weiterführender Bildung (26, 27, e2, e3). Von diesen adjustierten zwei Studien ihre Analysen für Kovariaten (26, 27). Über die vier Studien hinweg war Bildung unter High-School-Niveau mit einem um 69 % erhöhten Risiko für POCD assoziiert (RR 1,69 [1,17; 2,44]; p = 0,005) (Grafik, eGrafik 6). Die statistische Heterogenität war gering (chi[3] = 3,08; I= 3 %; p = 0,38).

Funnel Plot der Metaanalyse zu kein High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung und POCD
eGrafik 6
Funnel Plot der Metaanalyse zu kein High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung und POCD

Weitere Indikatoren der kognitiven Reserve

Eine Studie (e2) zeigte einen Trend für ein erhöhtes POCD-Risiko bei Analphabeten, der jedoch keine statistische Signifikanz erreichte (RR 1,47 [0,46; 4,69]; p = 0,52). Eine weitere Studie (e4) operationalisierte Reservekapazität mit einer Kombination von Maßen zu Beruf, Wortschatz, Bildungsstand, Ethnizität, Region und Geschlecht und berichtete ein statistisch nicht signifikant reduziertes POCD-Risiko bei Patienten mit niedrigerer Reserve (RR 0,71 [0,45; 1,12]; p = 0,14). In einer weiteren Studie (e5) zeigte sich kein Zusammenhang zwischen Leistung im „National Adult Reading Test“ (NART) und POCD-Risiko (RR 1,01 pro 1 Punkt höherem NART-Wert [0,96; 1,07]; p = 0,68).

Diskussion

Das Ziel dieser Arbeit war, bestehende Studienergebnisse zu Indikatoren der kognitiven Reserve und des POCD-Risikos zu integrieren. Nur wenige Studien wurden identifiziert. Bildungsstand war der am häufigsten gemessene Reserveindikator, und insgesamt war ein höherer Bildungsstand mit einem niedrigeren POCD-Risiko assoziiert. Aufgrund starker Heterogenität zwischen den Studien war eine Untersuchung eventueller Dosis-Wirkungs-Beziehungen nicht möglich.

Mehrere Studien adjustierten für das kognitive Leistungsniveau der Patienten vor der Operation (39, e1, e6, e7). Bei der Analyse von Bildung als möglichem Prädiktor von POCD stellt dies jedoch eine Überadjustierung dar. Die tatsächlichen Effekte könnten aus diesem Grund stärker sein als hier berichtet, obgleich die Rolle von Störfaktoren unklar ist. Unsere Ergebnisse lassen keine Kausalitätsinterpretationen zu. Die Nullbefunde bezüglich anderer untersuchter Reserveindikatoren neben Bildungsstand (e2, e4, e5) könnten auf einer geringen statistischen Power in den jeweiligen Studien sowie einer geringen Studienanzahl basieren. Da Reserveindikatoren miteinander korrelieren (e8e11), könnten eine niedrige prämorbide Fähigkeit und Analphabetismus zukünftig ebenso als Risikofaktoren für POCD identifiziert werden. Die Ergebnisse einer Studie wiesen auf einen protektiven Effekt von niedrigerer kognitiver Reserve hin (e4). Da kognitive Reserve in dieser Studie durch eine Vielzahl von Reserveindikatoren sowie demografischen Faktoren definiert wurde, könnte dies auf einen Einfluss anderer Faktoren neben Bildung hinweisen.

Unsere Ergebnisse werden durch mehrere Studien unterstützt, die Zusammenhänge zwischen einer niedrigeren Bildung und einem erhöhten POCD-Risiko in ihren Zusammenfassungen berichten, jedoch aufgrund nicht englischsprachiger Volltexte ausgeschlossen wurden (e12e15). Eine niedrigere Reservekapazität scheint auch das Risiko eines postoperativen Delirs (POD) zu erhöhen (e16, e17) und ist ein etablierter Risikofaktor für altersbedingte kognitive Einschränkungen. So wurde beispielsweise ein niedrigerer Bildungsstand mit einem um 59–88 % erhöhten Demenzrisiko im Vergleich zu höherer Bildung in Verbindung gebracht (7, 8).

Mögliche pathophysiologische Mechanismen in der Genese von POCD umfassen operations-induzierte Entzündungen (e18) sowie anästhesie-induzierte Neurodegeneration (e19). Wie im Modell der kognitiven Reserve beschrieben (1214, e20), könnten Patienten mit einer höheren kognitiven Reserve (wie durch einen höheren Bildungsstand indiziert) einen funktionellen Vorteil haben und solche Krankheitsprozesse durch Adaption bestehender zerebraler Netzwerke oder Rekrutierung neuer Netzwerke besser bewältigen. Morphologische Vorteile, wie etwa ein größeres Hirnvolumen, korrelieren mit kognitiver Reserve (e21) und könnten ebenso eine Rolle spielen (e22). Schließlich könnten klinische Faktoren und Lebensstil als Mediatoren wirken (e23). Individuen mit niedriger Reserve sind über die gesamte Lebensspanne größeren Umweltrisiken (e24) und einem schädlicheren Lebensstil (e25) ausgesetzt, was später zu schwererer Pathologiebelastung im Hirn führt (e26). Als Folge könnte bei diesen Patienten bereits eine höhere subklinische Neuropathologie vor der Operation vorhanden gewesen sein, wie etwa eine höhere Dichte von Beta-Amyloid-Peptiden (e27), und dann durch die Operation verstärkt worden sein, um in Form kognitiver Defizite in Erscheinung zu treten. Diese Wirkungsweise ist die plausibelste Erklärung der Gesundheitsrisiken, die mit POCD in Verbindung stehen (1719, e28), und könnte durch eine Adjustierung der Analysen für Lebensstil und klinische Risikofaktoren überprüft werden. Adjustierung in den hier eingeschlossenen Studien ist jedoch nicht konsistent durchgeführt worden.

Das Forschungsgebiet der POCD ist jung, und es fehlt fundiertes Wissen über alle relevanten Risikofaktoren. Vor kurzem konnten wir Anhaltspunkte für eine mögliche Assoziation vom metabolischen Syndrom mit POCD finden (5, e29). Dies ist konsistent mit den hier beschriebenen Ergebnissen, da eine niedrigere kognitive Reserve das Risiko eines späteren metabolischen Syndroms erhöht (e30). Weitere Studien sind auf diesem Gebiet dringend erforderlich. Diese sollten sowohl den Aspekt der Multimorbidität als auch die Entwicklung über die Lebensspanne miteinbeziehen und könnten – soweit alle Risikofaktoren für POCD identifiziert worden sind – in die Entwicklung eines Risikoscores sowie präventiver Maßnahmen einfließen. Viele ältere Krankenhauspatienten zeigen bereits kognitive Einschränkungen (e31), so dass die Eindämmung von POCD einen immensen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung liefern könnte.

Limitationen

Mehrere Limitationen unserer Studie sollten bedacht werden. Es gab Überschneidungen zwischen den eingeschlossenen Studien in den Metaanalysen unter b–d) Bildung als kategorialer Prädiktor, die jeweils nur auf einer kleinen Zahl von Studien basierten. So lassen insbesondere diese Analysen keine klaren Schlussfolgerungen zu. Relatives Risiko und Odds Ratio sind im strikten Sinn nicht äquivalent (e32), wurden hier aber gleichgesetzt. Des Weiteren führte ein einziger Autor die Suche durch, und nicht englischsprachige Artikel wurden ausgeschlossen. Eingeschlossene Studien waren heterogen in Bezug auf Stichprobencharakteristika und POCD-Definitionen, so dass die Generalisierbarkeit unserer Ergebnisse unklar ist. Da Studien eingeschlossen wurden, die keine Adjustierung für potenzielle Störfaktoren vornahmen, ist eine Konfundierung unserer Ergebnisse durch soziodemografische und/oder klinische Faktoren wahrscheinlich. Unsere Gruppierung von Studien nach „kein High-School-Abschluss“, „High-School-Abschluss“ und „weiterführender Bildung“ könnte suboptimal sein für Studien, die diese Einteilung nicht explizit vornahmen (19, e3). Zusätzlich stammten die Studien aus 13 Ländern. So wurden unsere Ergebnisse durch interkulturelle Unterschiede zwischen Schulsystemen beeinflusst und sind nicht unbedingt übertragbar auf deutsche Krankenhäuser. Leser sollten ebenso bedenken, dass die hier präsentierten relativen Risiken keine absoluten Risiken darstellen. Allerdings deutet der gefundene Trend in unseren Ergebnissen darauf hin, dass die Erfassung des Bildungsstands eines Patienten im präoperativen Gespräch – bei Berücksichtigung anderer koexistierender Faktoren – ein einfacher und nichtinvasiver Weg zur Identifikation von Risikopatienten sein könnte.

Fazit

Die Wichtigkeit der kognitiven Reservekapazität von Patienten wird derzeit zunehmend in Studien zu POCD berücksichtigt (e33). Ebenso haben bestehende Studien zu POCD häufig Daten zu kognitiven Reserveindikatoren erhoben und könnten diese nun analysieren. Somit könnte die Rolle des Frontalkortex und der mit ihm in Zusammenhang stehenden kognitiven Funktion sowie die Rolle potenzieller Lebensstilmediatoren und klinischer Mediatoren untersucht werden. Dabei ist eine Überadjustierung für Kovariaten, die eng mit Prädiktor und Outcome zusammenhängen, zu vermeiden. Diese kann zur Folge haben, dass trotz vorhandener Zusammenhänge in statistischen Analysen keine statistische Signifikanz erreicht wird. In unserer Suche identifizierten wir nur zwei Studien, die den Reserveindikator der prämorbiden kognitiven Fähigkeit mit Hilfe eines Wortschatztests maßen. Zukünftigen Studien empfehlen wir die Verwendung solcher Tests. Sie sind einfach durchzuführen, valide (e34), bleiben über Operationen hinweg stabil (e35) und sind – im Gegensatz etwa zu Bildung – nicht von gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass Patienten mittleren Alters und ältere Patienten mit einem höheren Bildungsstand – verglichen mit Patienten mit niedrigerer Bildung – einem niedrigeren POCD-Risiko ausgesetzt sind. Weitere Forschungsarbeit ist notwendig zur genaueren Aufklärung der zugrunde liegenden Mechanismen, klinischen und umgebungsbedingten Einflussfaktoren, sowie zu Strategien, mit denen das POCD-Risikos bei Patienten mit niedrigerer Bildung reduziert werden kann. Gleichwohl können wir nach dem jetzigen Stand eine routinemäßige Erhebung des Bildungsstands in der geriatrischen Chirurgie empfehlen.

Förderung
Die Studie wurde finanziell unterstützt von der Europäischen Union, Seventh Framework Programme (FP7/2007–2013), Fördervertrag Nr.
HEALTH-F2–2014–602461 BioCog (Biomarker Development for Postoperative Cognitive Impairment in the Elderly).

Interessenkonflikt

Prof. Winterer ist Koordinator des BioCog Konsortiums und Geschäftsführer des Unternehmens Pharmaimage Biomarker Solutions GmbH. Das Unternehmen ist neben anderen akademischen und privaten Partnern ebenfalls Partner im BioCog Konsortium.

Die übrigen Autoren erklären, dass keine Interessenkonflikte bestehen.

Manuskriptdaten
eingereicht: 25. 5. 2016, revidierte Fassung angenommen: 22. 9. 2016

Anschrift für die Verfasser
Insa Feinkohl, PhD
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin
in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)
Robert-Rössle-Straße 10, 13092 Berlin
insa.feinkohl@mdc-berlin.de

Zitierweise
Feinkohl I, Winterer G, Spies CD, Pischon T: Cognitive reserve and the risk of postoperative
cognitive dysfunction—a systematic review and meta-analysis. Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 110–7. DOI: 10.3238/arztebl.2017.0110

The English version of this article is available online:
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Zusatzmaterial
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Charité – Universitätsmedizin Berlin: Prof. Dr. med. Winterer, Prof. Dr. med. Spies, Prof. Dr. med. Pischon, MPH
MDC/BIH Biobank, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), Berlin-Buch und Berlin Institute of Health (BIH), Berlin: Prof. Dr. med. Pischon, MPH
Forest Plot
Grafik
Forest Plot
Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien
Tabelle
Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien
Übersicht der Suche zu kognitiver Reserve und postoperativer kognitiver Dysfunktion (POCD)
eGrafik 1
Übersicht der Suche zu kognitiver Reserve und postoperativer kognitiver Dysfunktion (POCD)
Bildungsdauer in Jahren und POCD-Risiko in Subgruppenanalysen
eGrafik 2
Bildungsdauer in Jahren und POCD-Risiko in Subgruppenanalysen
Funnel Plot der Metaanalyse zu Bildungsdauer in Jahren und POCD
eGrafik 3
Funnel Plot der Metaanalyse zu Bildungsdauer in Jahren und POCD
Funnel Plot der Metaanalysen zu High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung und POCD
eGrafik 4
Funnel Plot der Metaanalysen zu High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung und POCD
Funnel Plot der Metaanalyse zu High-School-Abschluss versus kein High-School-Abschluss und POCD
eGrafik 5
Funnel Plot der Metaanalyse zu High-School-Abschluss versus kein High-School-Abschluss und POCD
Funnel Plot der Metaanalyse zu kein High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung und POCD
eGrafik 6
Funnel Plot der Metaanalyse zu kein High-School-Abschluss versus weiterführende Bildung und POCD
Strategie zur systematischen Literatursuche
eKasten 1
Strategie zur systematischen Literatursuche
Ergebnisse der Hauptanalysen in Fixed-Effekt-Modellen und in Random-Effekt-Modellen
eKasten 2
Ergebnisse der Hauptanalysen in Fixed-Effekt-Modellen und in Random-Effekt-Modellen
Untersuchte Parameter mit jeweiligen Suchbegriffen
eTabelle 1
Untersuchte Parameter mit jeweiligen Suchbegriffen
Detaillierte Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien
eTabelle 2
Detaillierte Zusammenfassung der eingeschlossenen Studien
Subgruppenanalysen eingeschlossener Studien zu Bildungsdauer in Jahren und POCD (gesamt N = 8)
eTabelle 3
Subgruppenanalysen eingeschlossener Studien zu Bildungsdauer in Jahren und POCD (gesamt N = 8)
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  • Delir als Risikofaktor für eine POCD
    Dtsch Arztebl Int 2017; 114(20): 362; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0362a
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  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2017; 114(20): 362; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0362b
    Feinkohl, Insa

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