ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2017Brustkrebs: Knappschaft zahlt Genexpressionstest

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Brustkrebs: Knappschaft zahlt Genexpressionstest

Dtsch Arztebl 2017; 114(7): A-333 / B-289 / C-285

Kahl, Kristin

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Per Genexpressionstest wird Tumorgewebe auf Genaktivitäten untersucht. Foto: Fotolia/ktsdesign
Per Genexpressionstest wird Tumorgewebe auf Genaktivitäten untersucht. Foto: Fotolia/ktsdesign

Die Knappschaft als gesetzliche Krankenkasse hat gemeinsam mit dem Unternehmen Genomic Health den ersten bundesweiten Selektivvertrag zur Versorgung von Brustkrebspatientinnen mit dem Oncotype DX® Brustkrebstest geschlossen. Damit wollen sie betroffenen Frauen die Entscheidung über eine Chemotherapie erleichtern. Für Ärzte bedeutet das, dass sie ihre Patientinnen in einem beratenden Gespräch über die Chancen und Risiken beim Verzicht auf eine Chemotherapie aufklären müssen. Bettina von Orde, Geschäftsführerin bei der Knappschaft: „Es ist wichtig, den Patientinnen zu kommunizieren, dass der biomarkerbasierte Test niemals das Restrisiko eines Wiederauftretens der Krankheit völlig ausschließen kann, sondern eine moderne Entscheidungshilfe darstellt, die interpretiert und in den individuellen Gesamtzusammenhang eingebettet werden muss.“

Der Oncotype DX® Brustkrebstest berechnet auf Grundlage von Genaktivitäten den sogenannten Recurrence-Score – die Wahrscheinlichkeit von Rezidiven in den ersten zehn Jahren nach der Diagnose. Er erlaubt zudem eine Einschätzung über den Nutzen einer anschließenden Chemotherapie. kk

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