ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2017Gereon Fink: Schlüsseldisziplin Neurologie

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Gereon Fink: Schlüsseldisziplin Neurologie

Dtsch Arztebl 2017; 114(7): A-329 / B-285 / C-281

Spielberg, Petra

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Gereon Fink, Foto: FotoMedizin Köln
Gereon Fink, Foto: FotoMedizin Köln

Neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie ist Prof. Dr. med. Gereon Fink, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Universitätsklinik Köln und Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich. „Die Neurologie ist eine Schlüsseldiszi-plin für unsere immer älter werdende Gesellschaft. Die Behandlung von Schlaganfällen, Demenzen, Hirntumoren, aber auch der Multiplen Sklerose oder der Epilepsien wird immer wichtiger“, erklärt Fink. Hinzu komme, dass sich die Neurologie zu einem hoch spezialisierten medizinischen Fach entwickelt habe. Steigende Patientenzahlen und die zunehmende Komplexität des Faches bereiteten aber auch Probleme im Versorgungsalltag. In seiner Amtszeit wolle er daher alles dafür tun, trotz der immer komplexer werdenden Versorgungsrealität die Einheit des Faches zu bewahren.

Darüber hinaus will sich der 52-Jährige für den Forschungsnachwuchs starkmachen. Die Neurologie habe als therapeutisches Fach nur dann eine weiterhin prosperierende Zukunft, wenn die Neurowissenschaften an spannenden Themen arbeiteten, frische Ideen hervorbrächten und Innovationen für die Behandlung neurologischer Erkrankungen ermöglichten.

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Fink studierte von 1982 bis 1989 Medizin in Köln und Manchester. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, den Auswirkungen eines Schlaganfalls, der kognitiven Neurowissenschaft sowie der Entwicklung neuer neurologischer Therapiemethoden. Petra Spielberg

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