ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2017Aufbewahrungsfristen: Bis zu 30 Jahre

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Aufbewahrungsfristen: Bis zu 30 Jahre

Dtsch Arztebl 2017; 114(7): A-331 / B-287 / C-283

Kahl, Kristin

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Je nach Unterlagenart haben ärztliche Dokumentationen unterschiedliche Aufbewahrungsfristen. So regelt § 630 f BGB, dass die Patientenakte nach Abschluss der Behandlung zehn Jahre aufbewahrt werden muss. Diesen Zeitraum schreiben auch der BMV-Ä und die Berufsordnung für Ärzte vor. Unterlagen wie Arbeits­unfähigkeits­bescheinigungen hingegen unterliegen geringeren Fristen. Anders verhält es sich bei chronischen Erkrankungen: Solange sich der Patient in Behandlung befindet, ist eine Aufbewahrung über zehn Jahre hinaus angeraten. In gerichtlichen Streitfällen kann sogar ein Zeitraum von 30 Jahren relevant werden, um den Behandlungsverlauf nachvollziehen zu können.

Weitere Informationen dazu stellen auch die KVen auf ihren Webseiten zur Verfügung. kk

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