ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2017Abrechnung: Keine fachfremden Leistungen

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Abrechnung: Keine fachfremden Leistungen

Dtsch Arztebl 2017; 114(8): A-385 / B-331 / C-323

Kahl, Kristin

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Ärzte dürfen nur solche Leistungen abrechnen, die in ihr Fachgebiet fallen. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts hervor. Es hatte im Falle eines Radiologen entschieden, dass er keine strahlen-therapeutischen Leistungen abrechnen dürfe, da diese fachfremd seien. Die Leistungen des Arztes müssten auf den diagnostischen Bereich beschränkt bleiben.

Die für Ärzte abrechenbaren facheigenen Leistungen definiert die Weiter­bildungs­ordnung (WBO) der jeweiligen Lan­des­ärz­te­kam­mer. Sie legt Inhalte und Ziele der Fachweiterbildung fest. Für den Kläger galt die WBO Nordrhein, deren gemäß Radiologen keine Kompetenzen in Strahlentherapie und Strahlenschutz vorweisen müssen. Somit sind diese Bereiche fachfremd. In der Konsequenz müssen sich Ärzte in Fragen der Leistungsabrechnung an ihrer WBO orientieren. kk

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