Supplement: Perspektiven der Pneumologie & Allergologie

Neues Impfschema: Schutz vor Pneumokokken

Dtsch Arztebl 2017; 114(9): [25]

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In Deutschland erkranken jährlich etwa 400 000 bis 680 000 Menschen an einer ambulant erworbenen Pneumonie (CAP). Häufigster Erreger sind Pneumokokken. Besonders gefährdet, an Pneumokokken-Infektionen zu erkranken, sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Für den Schutz von Hochrisikopatienten empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) daher erstmalig eine sequenzielle Pneumokokken-Impfung mit einem 13-valenten Konjugatimpfstoff (z.B. Prevenar 13) gefolgt von einem 23-valenten Polysaccharidimpfstoff. Hochrisikopatient ist, wer an einem angeborenen oder erworbenen Immundefekt bzw. Immunsuppression leidet oder anatomische und Fremdkörper-assoziierte Risiken für eine Pneumokokken-Meningitis aufweist. Um den bestmöglichen Schutz für Hochrisikopatienten zu erreichen, rät die STIKO, bei der Pneumokokken-Impfung die möglicherweise bessere Effektivität des Konjugatimpfstoffs mit der breiteren Serotypenabdeckung des Polysaccharidimpfstoffs zu kombinieren.

Quelle: Pfizer Deutschland GmbH, www.pfizer.de

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