ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2017Stefanie Reich-Schupke: Initialzündung für phlebologische Forschung

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Stefanie Reich-Schupke: Initialzündung für phlebologische Forschung

Dtsch Arztebl 2017; 114(9): A-429 / B-373 / C-363

Spielberg, Petra

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Stefanie Reich-Schupke. Foto: privat

Dreizehn Jahre lang gab es in Deutschland keinen Lehrstuhl für Phlebologie mehr. Seit Mitte Januar dieses Jahres ist das anders. Seither besetzt Dr. med. Stefanie Reich-Schupke eine Stiftungsprofessur für Phlebologie an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Professur ist beim Fachbereich Dermatologie, Venerologie und Allergologie der RUB angesiedelt und soll die Phlebologie als wissenschaftliches Fach innerhalb Deutschlands und Europas wieder stärken. Bisherige phlebologische und lymphologische Studien und Publikationen konzentrieren sich zumeist auf endoluminale Verfahren zur Varizentherapie sowie auf medikamentöse Verfahren zur Thrombosetherapie und -prophylaxe. Das soll sich nun ändern.

„Venenerkrankungen sind in der Medizin enorm wichtig. Millionen Menschen leiden darunter“, erklärt Reich-Schupke. „Wir wollen die Sichtbarkeit des Fachs stärken und eine Initialzündung für nationale und internationale Forschung auslösen“, betont die 39-Jährige. Die Stiftungsprofessur soll ferner eine Brücke zwischen den verschiedenen Disziplinen schlagen, in denen Gefäßerkrankungen gelehrt werden.

Reich-Schupke studierte Medizin in Bochum und Zürich. Nach zehn Jahren an der Klinik für Dermatologie der RUB – zuletzt als Oberärztin – wechselte sie als Chefärztin für Dermatologie und Phlebologie an die Artemed Fachklinik in Bad Oeynhausen. Seit 2015 übt sie eine Praxistätigkeit aus und engagiert sich mit Lehraufträgen an der RUB und der Universität Witten-Herdecke. Petra Spielberg

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