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Osteopathie: Hohe Qualitätsauflagen gefordert

Dtsch Arztebl 2017; 114(9): A-398 / B-344 / C-336

Hillienhof, Arne

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Vor Qualitätsmängeln und damit einer Gefahr für die Sicherheit von Patienten bei osteopathischen Behandlungen hat die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) gewarnt. Hintergrund ist ein Streit, wie die Osteopathie in Deutschland geregelt werden soll. „Diese gehört zwingend in die Hände von qualifizierten Ärzten und Physiotherapeuten“, sagte BÄK-Präsident Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery. Wer sich dem verweigere, spiele ohne Not mit der Gesundheit von Patienten. In einem Brief an Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) bat er darum, die Frage nach den Zugangsvoraussetzungen für osteopathische Behandlungen noch in dieser Legislatur in das parlamentarische Verfahren einzubringen. Konkret geht es darum, osteopathische Verfahren in der Aus- und Weiterbildung der Physiotherapeuten fest zu verankern. Ein entsprechender Änderungsantrag als Anhang zum dritten Pflegestärkungsgesetz war zuletzt zurückgezogen worden. hil

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