ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2017Demenz: Bessere Versorgung in Netzwerken

THEMEN DER ZEIT

Demenz: Bessere Versorgung in Netzwerken

Dtsch Arztebl 2017; 114(9): A-413 / B-357 / C-348

Hoffmann, Wolfgang; Thyrian, Jochen René; Wübbeler, Markus; Michalowsk, Bernhard

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Regionale Demenznetzwerke verbessern die Versorgungssituation der Betroffenen deutlich. Seit Beginn des Jahres können Pflegekassen sie finanziell unterstützen.

Mehr Ergotherapie erhalten Demenzkranke, wenn sie in Demenznetzwerken betreut werden. Foto: Fotolia/Alexander Raths
Mehr Ergotherapie erhalten Demenzkranke, wenn sie in Demenznetzwerken betreut werden. Foto: Fotolia/Alexander Raths

Nationalen und internationalen Leitlinien (1, 2, 3) zufolge sollten Menschen mit Demenz eine sektorenübergreifende und bedarfsgerechte medizinische, psychosoziale und medikamentöse Versorgung sowie weitere nicht medikamentöse und soziale Unterstützungsangebote erhalten. Im Fokus stehen dabei, neben einer adäquaten hausärztlichen Versorgung, vor allem die Versorgung durch einen Neurologen oder Psychiater sowie die medikamentöse Therapie mit Antidementiva und nicht medikamentöse Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Der Hausarzt ist insbesondere für die Erkennung des Unterstützungs- und Hilfebedarfs sowie für die Koordination der Behandlung verantwortlich. Eine spezialisierte Facharztversorgung durch einen Neurologen oder Psychiater ist notwendig für eine vertiefte Diagnostik und die Behandlung der psychiatrischen Symptomatik. Antidementiva können eine Verschlechterung der kognitiven Funktionsfähigkeit zeitweilig verzögern, nicht pharmakologischen Therapien tragen insbesondere zum Erhalt der körperlichen Alltagsfähigkeiten bei. Diese sektorübergreifenden Versorgungselemente sind daher unabdingbar, um den Krankheitsverlauf zu verzögern und den demenziell Erkrankten so lange wie möglich ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im eigenen häuslichen Umfeld zu ermöglichen (4).

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Vielzahl lokaler Netzwerke

Das Versorgungssystem in Deutschland ist jedoch aufgrund der starken Sektoralisierung nur unzureichend auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingerichtet. Um dieser Herausforderung zu begegnen, etablierte sich in den vergangenen Jahren eine Vielzahl lokaler Demenznetzwerke in Deutschland (5, 6). Diese werden als integrierter Zusammenschluss von Leistungserbringern, Kran­ken­ver­siche­rungen und kommunalen Gebietskörperschaften verstanden, welche sich formal verpflichten, die Gesundheitsversorgung demenziell Erkrankter durch verstärkte Kooperation in der Leistungserbringung zu verbessern. Der Formalisierungsgrad reicht hierbei von eher informellen Netzwerken bis hin zu stark formalisierten und reglementierten Zusammenschlüssen von entsprechenden Kooperationspartnern. Zudem gilt es, Reibungsverluste in der Versorgung zu vermeiden und wettbewerbsorientierte Tendenzen zwischen den Gesundheitsakteuren zu minimieren (7). Bislang stellte die deutsche Demenznetzwerklandschaft ein wenig untersuchtes Versorgungsfeld dar. Fundierte Informationen über die in den Netzwerken versorgten Menschen sowie deren Versorgungssituation fehlten. Ebenfalls waren relevante Prädikatoren für die Nachhaltigkeit von Demenznetzwerken weitgehend unbekannt.

Um diese Forschungslücke zu schließen, wurde die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte multizentrische, interdisziplinäre und longitudinale „Evaluationsstudie von Demenznetzwerken in Deutschland (DemNet-D)“ durchgeführt. Ziel der interdisziplinären Verbundstudie war die Evaluation regionaler Demenznetzwerke sowie die Identifikation von Determinanten erfolgreicher Demenznetzwerke. In einer vergleichenden Evaluation von insgesamt 13 in Deutschland etablierten Demenznetzwerken aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen sollten unter anderem Erkenntnisse über die Versorgungssituation der Erkrankten in Demenznetzwerken sowie über die Nachhaltigkeit der Demenznetzwerke generiert werden. Diese und weitere Erkenntnisse aus der DemNet-D-Studie sollten abschließend zu konkreten Empfehlungen und Anleitungen im Sinne eines „Werkzeugkasten Demenz“ für den Auf- und Ausbau von Netzwerken zusammengefasst und veröffentlicht werden.

Mehr Facharztkontakte

Im Rahmen der Studie fanden zwei Datenerhebungen statt: bei Aufnahme in die Studie sowie zwölf Monate später. Insgesamt lagen zu Beginn der Studie Angaben von 560 Patienten vor, welche ein Abbild der zugrunde liegenden Population in Bezug auf wesentliche soziodemografische und demenzspezifische Charakteristika darstellten (8). Zum zweiten Erhebungszeitpunkt konnten von den 560 teilnehmenden Patienten noch 407 in die Datenauswertung eingeschlossen werden.

Innerhalb der DemNet-D-Studie ist es unter anderem erstmals gelungen, in größerem Umfang die medizinische Versorgung von Betroffenen in Demenznetzwerken zu beschreiben. Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten, die in Demenznetzwerken betreut wurden, gegenüber der primärärztlichen Versorgung häufiger einen Hausarzt (93,3 %) und einen Facharzt für Neurologie oder Psychiatrie (74,2 %) konsultierten (9), häufiger Antidementiva (52,3 %) einnahmen (10) und häufiger nicht pharmakologische Therapien (3,8 % Logopädie, 15,8 % Ergotherapie, 24,4% Physiotherapie) erhielten (11). Im zeitlichen Verlauf konnte dieses Versorgungsniveau aufrechterhalten beziehungsweise sogar verbessert werden. Die Ergebnisse zur Inanspruchnahme ambulanter ärztlicher, medikamentöser und anderer therapeutischer Leistungen in Demenznetzwerken weisen insgesamt darauf hin, dass Menschen mit Demenz in Netzwerkstrukturen häufiger eine evidenzbasierte und von Leitlinien empfohlene Versorgung erhalten haben (1, 2, 3).

Damit Hinweise gegeben werden können, wie diese Versorgungssituation in Zukunft nachhaltig gestaltet werden kann, wurden innerhalb der DemNet-D-Studie die Determinanten einer nachhaltigen Netzwerktätigkeit und Netzwerkfinanzierung evaluiert. Die Analyse zeigte, dass verschiedene Möglichkeiten einer fortwährenden Finanzierung von Demenznetzwerken bestehen. Insgesamt acht der 13 Demenznetzwerke schätzten sich selbst als finanziell nachhaltig ein. Mitgliedsbeiträge der vernetzten Gesundheitsakteure, Einnahmen aus speziellen Netzwerkangeboten sowie Geldleistungen verschiedener Träger oder Gebietskörperschaften gewährleisteten dies. Ein Finanzierungsvolumen von mindestens 50 000 Euro pro Jahr zur Anstellung hauptamtlicher Mitarbeiter, ein Mix aus unterschiedlichen Finanzierungsquellen und eine kommunale Beteiligung an der Netzwerkarbeit waren dabei Prädiktoren einer nachhaltig gelingenden Netzwerktätigkeit. Die Ergebnisse zeigten, dass Demenznetzwerke vor allem in leistungsanbieterreichen, in der Regel städtischen Regionen über nachhaltige Finanzierungsstrukturen verfügten. Die Verortung eines Netzwerkes in einer ländlichen Region war eher mit einer strukturellen Benachteiligung assoziiert. Gerade dort wäre jedoch ein Ineinandergreifen der Leistungserbringer wichtig, um eine bedarfsgerechte Versorgung ermöglichen zu können (12).

Gezielte Zusammenarbeit

Pflegekassen und private Versicherungsunternehmen können ab Januar 2017 dieser strukturellen Benachteiligung entgegenwirken. Gemäß zweitem Pflegestärkungsgesetz können sich Pflegekassen und private Versicherungsunternehmen an der Finanzierung von regionalen Gesundheitsnetzwerken – und damit auch an Demenznetzwerken – mit jährlich bis zu 20 000 Euro beteiligen (§ 45 c Abs. 9 SGB XI). Die bundesweit insgesamt 402 Kreise beziehungsweise kreisfreien Städte können einen Antrag bei den Pflegekassen stellen, um dieses Geld zu erhalten. Eine anteilige Finanzierung des jeweiligen Landes oder der jeweiligen Gebietskörperschaft ist dabei keine Voraussetzung für eine Beteiligung der Pflegekassen oder privaten Versicherungsunternehmen. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz ermöglicht eine gezielte Zusammenführung von staatlichen, kommunalen und bürgerschaftlichen Interessen zugunsten einer sektorenübergreifenden Versorgung. Wie die Ergebnisse der DemNet-D-Studie zeigten, kann dies zu einer Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenz beitragen.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2017; 114(9): A 413–4

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann
Institut für Community Medicine
Abteilung Versorgungsepidemiologie
und Community Health
Ellernholzstraße 1–2
17489 Greifswald
wolfgang.hoffmann@uni-greifswald.de

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit0917
oder über QR-Code.

Co-Autoren: Bernhard Holle, Susanne Schäfer-Walkmann, Karin Wolf-Ostermann

Werkzeugkasten Demenz

Ziel der vom Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium geförderten DemNet-D-Studie war es unter anderem, Determinanten erfolgreicher Demenznetzwerke zu identifizieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die entsprechenden Erkenntnisse aus der Studie wurden im Rahmen eines „Werkzeugkastens Demenz“ im Onlineinformationsportal www.demenznetzwerke.de eingestellt. Dieses Portal bietet eine Fülle praxisnaher Empfehlungen für den Auf- und Ausbau regionaler Demenznetzwerke. In den praxisorientierten Themenbereichen werden Beispiele und durch die Netzwerke zur Verfügung gestellte konkrete Informationsmaterialien zum Download angeboten.

1.
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM) (2008) DEGAM-Leitlinie Nr. 12: Demenz, omikron publishing, Düsseldorf.
2.
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie PuND, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) (2009) S3-Leitlinie „Demenzen“. http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2015/PDFs_Download/Demenz/REV_S3-leitlinie-demenzen.pdf. (Letzter Zugriff: 7. April 2016).
3.
National Institute for Health and Care Excellence (NICE) (2012) Dementia: Support-ing people with dementia and their carers in health and social care. http://publications.nice.org.uk/dementia-cg42 . (Letzter Zugriff: 7. April 2016).
4.
Thyrian JR, Dreier A, Fendrich K, Lueke S, Hoffmann W: Demenzerkrankungen – Wirksame Konzepte gesucht. Deutsches Ärzteblatt 2011; 108: A1954-A1956 VOLLTEXT
5.
Schäfer-Walkmann S, Deterding D: Integrierte Demenzversorgung in Oberbayern, Stuttgart 2010.
6.
Köhler L, Meinke-Franze C, Hein J, Fendrich K, Heymann R, Thyrian JR, Hoffmann W: Does an Interdisciplinary Network Improve Dementia Care? Results from the IDemUck-Study. Curr Alzheimer Res 2014; 11: 538–548 CrossRef PubMed Central
7.
Braun GE: Innovative Versorgungskonzepte im Gesundheitswesen. In: Heßbrügge G (eds.): Deutscher Ärzte-Verlag, 8–14.
8.
Wolf-Ostermann K, Meyer S, Schmidt A, Schritz A, Holle B, Wübbeler M, Schäfer-Walkmann S, Graske J: (Users of regional dementia care networks in Germany: First results of the evaluation study DemNet-D). Z Gerontol Geriatr 2016.
9.
Wübbeler M, Thyrian JR, Michalowsky B, Erdmann P, Hertel J, Holle B, Gräske J, Schäfer-Walkmann S, Hoffmann W: How do people with dementia utilize primary care physicians and specialists within dementia networks? Results of the Dementia Networks in Germany (DemNet-D) study. Health & Social Care in the Community 2015.
10.
Wübbeler M, Wucherer D, Hertel J, Michalowsky B, Heinrich S, Meyer S, Schäfer-Walkmann S, Hoffmann W, Thyrian JR: Antidementia drug treatment in dementia networks in Germany: use rates and factors associated with treatment use. BMC Health Services Research 2015; 15:205 CrossRef MEDLINE PubMed Central
11.
Wübbeler M, Thyrian JR, Michalowsky B, Hertel J, Laporte UF, Wolf-Ostermann K, Schäfer-Walkmann S, Hoffmann W: Nonpharmacological therapies and provision of aids in outpatient dementia networks in Germany: utilization rates and associated factors. J Multidiscip Healthc 2015; 8: 229–236 CrossRef MEDLINE PubMed Central
12.
Michalowsky B, Wübbeler M, Thyrian JR, Holle B, Gräske J, Schäfer-Walkmann S, Fleßa S, Hoffmann W: Finanzierung regionaler Demenznetzwerke: Determinanten einer nachhaltigen Finanzierung am Beispiel spezialisierter Gesundheitsnetzwerke. Das Gesundheitswesen 2016. (In press CrossRef
Institut für Community Medicine, Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health, Greifswald: Prof. Dr. med. Hoffmann
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Standorte Rostock/Greifswald, Witten: Prof. Dr. med. Hoffmann, Dr. rer. pol. Michalowsky, PD Dr. rer. med. Thyrian, Dr. rer. med. Wübbeler, Dr. rer. medic. Holle
Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen: Prof. Dr. rer. nat. Wolf-Ostermann
Institut für angewandte Sozialwissenschaften der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart: Prof. Dr. rer. pol. Schäfer-Walkmann
1.Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM) (2008) DEGAM-Leitlinie Nr. 12: Demenz, omikron publishing, Düsseldorf.
2.Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie PuND, Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) (2009) S3-Leitlinie „Demenzen“. http://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2015/PDFs_Download/Demenz/REV_S3-leitlinie-demenzen.pdf. (Letzter Zugriff: 7. April 2016).
3.National Institute for Health and Care Excellence (NICE) (2012) Dementia: Support-ing people with dementia and their carers in health and social care. http://publications.nice.org.uk/dementia-cg42 . (Letzter Zugriff: 7. April 2016).
4.Thyrian JR, Dreier A, Fendrich K, Lueke S, Hoffmann W: Demenzerkrankungen – Wirksame Konzepte gesucht. Deutsches Ärzteblatt 2011; 108: A1954-A1956 VOLLTEXT
5.Schäfer-Walkmann S, Deterding D: Integrierte Demenzversorgung in Oberbayern, Stuttgart 2010.
6.Köhler L, Meinke-Franze C, Hein J, Fendrich K, Heymann R, Thyrian JR, Hoffmann W: Does an Interdisciplinary Network Improve Dementia Care? Results from the IDemUck-Study. Curr Alzheimer Res 2014; 11: 538–548 CrossRef PubMed Central
7.Braun GE: Innovative Versorgungskonzepte im Gesundheitswesen. In: Heßbrügge G (eds.): Deutscher Ärzte-Verlag, 8–14.
8.Wolf-Ostermann K, Meyer S, Schmidt A, Schritz A, Holle B, Wübbeler M, Schäfer-Walkmann S, Graske J: (Users of regional dementia care networks in Germany: First results of the evaluation study DemNet-D). Z Gerontol Geriatr 2016.
9.Wübbeler M, Thyrian JR, Michalowsky B, Erdmann P, Hertel J, Holle B, Gräske J, Schäfer-Walkmann S, Hoffmann W: How do people with dementia utilize primary care physicians and specialists within dementia networks? Results of the Dementia Networks in Germany (DemNet-D) study. Health & Social Care in the Community 2015.
10.Wübbeler M, Wucherer D, Hertel J, Michalowsky B, Heinrich S, Meyer S, Schäfer-Walkmann S, Hoffmann W, Thyrian JR: Antidementia drug treatment in dementia networks in Germany: use rates and factors associated with treatment use. BMC Health Services Research 2015; 15:205 CrossRef MEDLINE PubMed Central
11.Wübbeler M, Thyrian JR, Michalowsky B, Hertel J, Laporte UF, Wolf-Ostermann K, Schäfer-Walkmann S, Hoffmann W: Nonpharmacological therapies and provision of aids in outpatient dementia networks in Germany: utilization rates and associated factors. J Multidiscip Healthc 2015; 8: 229–236 CrossRef MEDLINE PubMed Central
12.Michalowsky B, Wübbeler M, Thyrian JR, Holle B, Gräske J, Schäfer-Walkmann S, Fleßa S, Hoffmann W: Finanzierung regionaler Demenznetzwerke: Determinanten einer nachhaltigen Finanzierung am Beispiel spezialisierter Gesundheitsnetzwerke. Das Gesundheitswesen 2016. (In press CrossRef

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