ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2017Bekanntmachungen: Änderung der Anlage 9.2 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä)

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Bekanntmachungen: Änderung der Anlage 9.2 Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä)

Dtsch Arztebl 2017; 114(9): A-436 / B-380 / C-370

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K.d.ö.R., Berlin – einerseits – und der GKV-Spitzenverband (Spitzenverband Bund der Krankenkassen), K.d.ö.R., Berlin – andererseits – vereinbaren Folgendes:

Artikel 1

Änderungen des Bundesmantelvertrages-Ärzte (BMV-Ä)

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1. In § 1 Absatz 3 wird die Aufzählung der Anlagen wie folgt ergänzt:

Anlage 31: Vereinbarung über telemedizinische Leistungen in der vertragsärztlichen Versorgung im Zusammenhang mit § 87 Abs. 2a Satz 7 SGB V

2. § 22 Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt geändert:

Die erste Untersuchung nach der Richtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres (Kinder-Richtlinie) wird über die elektronische Gesundheitskarte eines Elternteils abgerechnet.

Artikel 2

43. Änderung

der Vereinbarung über Vordrucke für die vertragsärztliche Versorgung

vom 1. April 1995

(Anlage 2 BMV-Ä)

Änderungen der Vordruckvereinbarung

Die Nummer 2.52.1 wird folgt geändert:

2.52.1 Anfragen der Krankenkassen bei Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit sind auf dem verbindlichen Muster 52 zu beantworten. Das Muster wird ab dem 01.01.2016 in den Praxen vorgehalten. Einen Freiumschlag fügen die Krankenkassen der Anfrage bei.

Artikel 3

Änderungen der Vordruckerläuterungen

Die Vordruckerläuterungen zu Muster 52 ändern sich wie folgt:

Der Absatz unter Punkt 1

Der Arztanfrage sind immer die aktuellen Befunde im verschlossenen Umschlag für den MDK beizufügen. Wurden von der Krankenkasse zusätzlich spezielle Befunde abgefordert, sind diese ebenfalls zur Vorlage beim MDK beizufügen.

wird gestrichen.

Punkt 5 Weitere behandelnde Ärzte (Name und Anschrift des Arztes und Fachrichtung) ändert sich wie folgt:

Angaben zu weiteren behandelnden Ärzten sind nur dann zu machen, wenn diese nicht aus den dem MDK übersandten Befunden bzw. Berichten hervorgehen.

Artikel 4

Inkrafttreten

Die Änderungen treten rückwirkend zum 01.01.2017 in Kraft.

Berlin, den 17.01.2017

Kassenärztliche Bundesvereinigung, K.d.ö.R., Berlin

GKV-Spitzenverband, K.d.ö.R., Berlin

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