ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2017Videosprechstunde: Bewertungsausschuss legt Vergütung fest

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Videosprechstunde: Bewertungsausschuss legt Vergütung fest

Dtsch Arztebl 2017; 114(9): A-396

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Die Videosprechstunde darf pro Quartal 50 Mal angewendet werden. Foto: picture alliance
Die Videosprechstunde darf pro Quartal 50 Mal angewendet werden. Foto: picture alliance

Die Videosprechstunde kann ab April als Leistung der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung abgerechnet werden. Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband haben sich im Bewertungsausschuss auf die Vergütung verständigt. Ab April gibt es für jede Videosprechstunde, auch mehrmals im Behandlungsfall, einen Technikzuschlag von 4,21 Euro. Die Anzahl ist auf 50 Mal im Quartal gedeckelt. Für Fälle, bei denen der Patient in einem Quartal nicht die Praxis aufsucht, wurde eine analoge Regelung zum telefonischen Arzt-Patienten-Kontakt vereinbart. Ärzte können dann zusätzlich einmal im Behandlungsfall 9,27 Euro erhalten. Der Patient muss in den vorangegangenen zwei Quartalen mindestens einmal in der Praxis persönlich vorstellig geworden sein und die Verlaufskontrolle muss durch dieselbe Praxis erfolgen wie die Erstbegutachtung. Eine Videosprechstunde darf bei der Verlaufskontrolle von Operationswunden, Bewegungseinschränkungen und -störungen des Stütz- und Bewegungsapparates, der Kontrolle von Dermatosen (und Beratung) sowie der Beurteilung der Stimme, des Sprechens oder der Sprache erfolgen. Abrechnen können die Leistung Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte sowie bestimmte weitere Facharztgruppen wie Haut- und Augenärzte, Chirurgen und Orthopäden. EB

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