ArchivDeutsches Ärzteblatt24/1996Lohnfortzahlung – Beispiel: Niederlande

SPEKTRUM: Leserbriefe

Lohnfortzahlung – Beispiel: Niederlande

Adermann, G.

Zur Diskussion der Krankschreibungspraxis
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LNSLNS . . . Die Attestierung von Arbeitsunfähigkeit auf Grund manchmal nur subjektiv faßbarer Beschwerden war schon immer eine Belastung des Patienten-Arzt-Verhältnisses. Eine angemessene Antwort auf die aktuelle Situation wäre von unserer Seite sicher die dringende Forderung nach völliger Abschaffung der ärztlichen Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung. Mit dieser Regelung sollen unsere niederländischen Nachbarn – wie man hört – ganz gut fahren. Der sich arbeitsunfähig fühlende Versicherte meldet diesen Tatbestand dem Arbeitgeber. Dieser kann im Einvernehmen mit der Kasse entsprechende Kontrollmechanismen (zum Beispiel MDK) in Gang setzen – oder auch nicht. Die ärztliche Behandlung bleibt damit frei von Überlegungen, die materielle Vor- und Nachteile für den Patienten betreffen – ein wahrhaft erstrebenswerter Zustand! Wie man lesen konnte, soll die beschriebene Regelung in den Niederlanden zu einem um einige Prozentpunkte niedrigeren Krankenstand als in Deutschland geführt haben.
Dr. med. G. Adermann, Steffaniweg 8, 40593 Düsseldorf
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