ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2017Ferdinand M. Gerlach: Weiter an der Spitze des Sachverständigenrates

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Ferdinand M. Gerlach: Weiter an der Spitze des Sachverständigenrates

Dtsch Arztebl 2017; 114(11): A-541 / B-465 / C-455

Beerheide, Rebecca

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Ferdinand M. Gerlach, Foto: Michael Fuchs
Ferdinand M. Gerlach, Foto: Michael Fuchs

Ein eindrucksvoller Lebenslauf: 34 aktive oder passive Mandate, Herausgeberschaften oder Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gremien kann Prof. Dr. med. Ferdinand Gerlach, MPH (56), verzeichnen. Jetzt ist er für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden des „Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen“ (SVR) von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe ernannt worden. Der SVR wird 2018 das nächste Gutachten veröffentlichen. Arbeitstitel: „Bedarfsgerechte Steuerung des Angebotes und der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen.“ „Hier erkennen wir erhebliche Probleme und dringenden Handlungsbedarf“, so Gerlach. Er studierte von 1980 bis 1987 Medizin an der Uni Göttingen sowie von 1991 bis 1994 Public Health in Hannover. Über weitere Stationen folgte 2001 bis 2004 die Professur für Allgemeinmedizin an der Universitätsklinik Kiel, 2004 wechselte er nach Frankfurt. Auch in der Metropole am Main ist er Direktor des Institutes für Allgemeinmedizin. Seit 1987 Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin war er von 2010 bis 2016 Präsident. Weitere aktuelle Mitgliedschaften sind zum Beispiel im Beirat und der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Apo-Bank sowie der Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats der Techniker Krankenkasse.

Wie bewältigt man diese Aufgaben? „Motivierende Teams“ und: „Oft in Übereinstimmung zu sein mit dem, was ich tue. Darüber hinaus freue ich mich auf Reisen, Kochen mit Freunden, Ausschlafen am Wochenende sowie eine gelegentliche Runde Golf“, sagt Gerlach auf Anfrage. Rebecca Beerheide

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