ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2017Kassenärztliche Bundesvereinigung: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

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Kassenärztliche Bundesvereinigung: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

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Die Staatsanwaltschaft hatte Anfang Februar 2016 Büros der KBV durchsucht. Foto: Georg J. Lopata
Die Staatsanwaltschaft hatte Anfang Februar 2016 Büros der KBV durchsucht. Foto: Georg J. Lopata

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Ermittlungsverfahren gegen mehrere aktive und ehemalige Amtsträger der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) eingestellt, darunter insbesondere ein Verfahren gegen den Vorstandsvorsitzenden der KBV, Dr. med. Andreas Gassen. „Wir werden auch die internen Aufklärungsarbeiten so ausgestalten, dass wir zu einem zügigen Abschluss gelangen werden. Für den neuen Vorstand bedeutet die Einstellung: Wir können unsere Kräfte nun wieder voll und ganz auf unsere politische Arbeit und die Interessensvertretung für die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen konzentrieren“, kommentierte der KBV-Chef in einer Stellungnahme. Er betonte: „Wir als KBV haben von Anfang an mit der Staatsanwaltschaft im vollen Umfang kooperiert und deren Arbeit nach Kräften unterstützt. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit betreiben wir zudem einen effektiven internen Aufarbeitungsprozess. Es freut mich, dass der Abschluss der internen Arbeiten nun in sichtbare Nähe gerückt ist.“ Bei den eingestellten Ermittlungsverfahren ging es im Wesentlichen um Dienstverträge des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der KBV, Dr. med. Andreas Köhler. EB

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