ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2017Rettungsdienste: Eine Nummer kleiner

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Rettungsdienste: Eine Nummer kleiner

Dtsch Arztebl 2017; 114(14): A-696

Weyandt, Daniel

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Im aktuellen Ärzteblatt liest man, dass die Gesamtausgaben für Gesundheit im vergangenen Jahr in Deutschland um 4,5 Prozent auf 344 Milliarden Euro gestiegen sind.

In der Randnotiz eine Seite weiter heißt es unter dem Titel „Rettung naht“, dass „die extrem steigenden Notfallzahlen – in Berlin waren es über 30 000 zusätzliche Einsätze im vergangenen Jahr – grundsätzliche flankierende und entlastende Maßnahmen in der Versorgung“ erfordern würden. Auch zuvor hatte Berlin schon ca. einen jährlichen Feuerwehreinsatz pro zehn Einwohner. Kann das eine normale Größenordnung sein?

Statt immer mehr Autos und Personal (und Hubschrauber) zu fordern, würde ich stattdessen ein Mehr an Qualitätskontrolle anregen. Ohne Zweifel würde man dann feststellen, dass ein großer Teil der Einsätze ohne Qualitätseinbußen für die Bevölkerung auch eine Nummer kleiner beziehungsweise gar nicht erfolgen könnte.

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Quelle: vielfältige Beobachtungen um mich herum und eigene Notarzt-Tätigkeit.

Dr. med. Daniel Weyandt, 10965 Berlin

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