ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2017Inge Paulini: Strahlenschutz in der Forschung im Visier

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Inge Paulini: Strahlenschutz in der Forschung im Visier

Dtsch Arztebl 2017; 114(14): A-703 / B-599 / C-585

Spielberg, Petra

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Inge Paulini, Foto: Bundesamt für Strahlenschutz
Inge Paulini, Foto: Bundesamt für Strahlenschutz

Die Naturwissenschaftlerin Dr. rer. nat. Inge Paulini wird neue Leiterin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Paulini hat sich zuletzt in der Klima- und Nachhaltigkeitspolitik engagiert. Seit 2009 arbeitete die promovierte Biologin als Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen in Berlin. Zuvor leitete sie im Umweltbundesamt die Grundsatzabteilung mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeitsstrategien, Umweltrecht und Umweltökonomie.

Im Zuge einer Neuorganisation im Strahlenschutz- und Endlagerbereich des BfS übernimmt die 56-Jährige zum 26. April 2017 ein Amt, das sich künftig auf den Strahlenschutz konzentrieren wird, unter anderem im Bereich des nuklearen Notfallschutzes, der medizinischen Forschung, des Mobilfunks und des UV-Schutzes.

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„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe beim BfS. Mit dem Thema Strahlenschutz werde ich auch weiterhin eng mit der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik verbunden bleiben“, so Paulini. Wissenschaftler, die radioaktive Stoffe oder ionisierende Strahlung einschließlich Röntgenstrahlung zu Forschungszwecken am Menschen einsetzen wollen, benötigen dafür eine Genehmigung des BfS. Dies betrifft zum Beispiel studienbedingte Szintigraphien, Positronen­emissions­tomo­graphien, Radionuklidtherapien oder Bestrahlungen mittels Beschleuniger sowie CT, Mammographien, konventionelle Röntgenaufnahmen oder Knochendichtemessungen. Petra Spielberg

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