MEDIZIN: Originalarbeit

Indikation zur laparoskopischen Pankreaschirurgie

Ergebnisse des deutschsprachigen laparoskopischen Pankreasregisters mit Daten von 550 Patienten im Vergleich zu anderen Registern

The indications for laparoscopic pancreatectomy— results on 550 patients in the German Laparoscopic Pancreas Registry in comparison to other registries

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(15): 263-8; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0263

Siech, Marco; Strauß, Peter; Huschitt, Stephanie; Bartsch, Detlef K.; Wittel, Uwe; Keck, Tobias

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Hintergrund: Die laparoskopische Pankreasresektion ist sowohl in Deutschland als auch international nicht flächendeckend als Routineeingriff etabliert. Infolgedessen gibt es wenig Daten zu Kurz- und Langzeitergebnissen.

Methode: Eine Arbeitsgruppe von anfangs 10 und mittlerweile 34 Zentren sammelt seit 2008 alle Fälle von laparoskopischen Pankreasresektionen. Auch laparoskopisch begonnene und konvertierte Eingriffe wurden aufgenommen.

Ergebnisse: Derzeit liegen 550 Datensätze vor. Sie umfassen 267 benigne Erkrankungen, 244 maligne und 39 Borderline-Tumoren. Der häufigste Eingriff war die laparoskopische Pankreaslinksresektion, gefolgt von der Pankreaskopfresektion und der Enukleation. Intraoperativ war die häufigste Komplikation die Blutung bei 3 % der Patienten. Die Konversionsrate betrug 35 %. Zieht man die Zahl an Minilaparotomien ab, reduziert sich die Rate auf 16 %. Postoperativ entwickelten 39 % aller Patienten eine Pankreasfistel (überwiegend Grad A und B, in 1,5 % Grad C) und 3 % der Patienten eine revisionspflichtige Nachblutung. Die Letalität betrug 1,3 %. Postoperative Schmerzen waren bei 91 % der Patienten sehr gering. In 6,7 % der Patienten trat ein Diabetes mellitus postoperativ neu auf.

Schlussfolgerung: Das beschriebene Patientenkollektiv repräsentiert eine Positivauswahl der teilnehmenden Kliniken. Die operativen Eingriffe in dieser Gruppe spiegeln die derzeit geübte Praxis laparoskopischer Pankreasresektionen in Deutschland wider. Die Komplikationsraten sind vergleichbar zu denen in der offenen Chirurgie. Der Selektionsbias kann aber nur durch eine randomisierte Studie vermieden werden.

Laparoskopische Eingriffe haben in den letzten 20 Jahren offene Operationsverfahren für viele Organsysteme abgelöst. Dadurch konnten operationsbedingte Traumata deutlich gesenkt, die körperliche Integrität erhalten und die Erholungszeit verkürzt werden (1). Da gerade eine Resektion am Pankreas zu den komplexesten und belastendsten Eingriffen in der Viszeralchirurgie zählt, lag der Gedanke nahe, mithilfe laparoskopischer Verfahren den größten Anteil an Operationstraumata zu reduzieren.

Nach initialen, zum Teil noch handassistierten Pionierleistungen von Gagner und Cuschieri im Jahr 1992, hat die Anwendung laparoskopischer Eingriffe dann zunächst nachgelassen (2, 3). Mit der Einführung von laparoskopisch anwendbaren Ultraschallscheren, Versiegelungsinstrumenten und spezieller Klammernahtgeräte rückten diese Operationsmethoden wieder in greifbare Nähe.

Nachdem der Stellenwert der laparoskopischen Chirurgie im Bezug auf das Pankreas bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) im Jahr 2007 noch immer kontrovers diskutiert wurde, schlossen sich 2008 interessierte Chirurgen zusammen und sammeln seither innerhalb eines Registers die Daten. In einem ersten Konsensustreffen 2011 wurden Kriterien für eine Positivauswahl für besonders geeignete Patienten festgelegt und publiziert (4). Andere Länder konnten mit eigenen Registern bereits ermutigende Ergebnisse für die neue Technologie aufzeigen (5, 6).

Entsprechend der IDEAL-Kriterien (7) müssen bei Einführung eines neuen Verfahrens die Ergebnisse messbar erfasst und das Potenzial einer neuen Technologie evaluiert werden. Insbesondere sollten die Vorteile (zum Beispiel weniger Belastung/Schmerzen bei gleicher Qualität) den Nachteilen (beispielsweise Komplikationen) gegenübergestellt und auch die Langzeitfolgen (wie etwa die Entwicklung eines Diabetes mellitus) diskutiert werden.

Zum Zeitpunkt des zweiten Konsensustreffens 2013 enthielt der Datenpool bereits die Angaben zu 270 Patienten. Bei dieser Zusammenkunft wurde beschlossen, die Technologie nach Einschluss der Daten von 500 Patienten entsprechend der IDEAL-Kriterien zu beurteilen. Durch einen sprunghaften Anstieg der Registerbeteiligung beinhaltet das laparoskopische Pankreasregister aktuell bereits 550 Datensätze aus 34 Kliniken und ist somit die größte Sammlung nach derzeitigem Kenntnisstand der internationalen Literatur.

Die Resultate des Registers in Bezug auf Komplikationsraten, Operationsergebnisse und die Liegedauer sollen im Vergleich mit weiteren Registern (zum Beispiel Belgien und Spanien) diskutiert werden (8).

Material und Methoden

Register

Das Register für laparoskopische Pankreasoperationen wurde im Jahr 2008 etabliert und von der Ethikkommission der Universität Ulm geprüft und genehmigt. Das Register stellt dabei eine Plattform für die Dokumentation sämtlicher laparoskopischer Eingriffe am Pankreas dar. Die Teilnahme erfolgte auf freiwilliger Basis, die Daten wurden über einen standardisierten Erhebungsbogen erfasst. In chirurgischen Hauptkongressen, wie „Deutscher Chirurgenkongress“ und „Viszeralmedizin“, wurde das Register mehrfach erläutert und beworben, und alle Chirurgen, die eine laparoskopische Pankreasresektion durchführen, wurden auf freiwilliger Basis eingeladen, an diesem Register teilzunehmen. Zusätzlich wurde das Register in Arbeitsgruppen der DGAV, wie zum Beispiel der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Leber-Galle-Pankreas (CALGP) und der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Minimal-Invasive Chirurgie (CAMIC), vorgestellt. Im Ergebnis wurde von den Präsidenten dieser Arbeitsgruppen die Teilnahme an diesem Register empfohlen.

Jeweils jährlich wurde auf den Kongressen der Fachgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie über die Fortschritte des Registers berichtet. Auch die Daten von Patienten, bei denen der Eingriff auf laparoskopische Weise begonnen und auf konventionelle Weise beendet wurde (Konversionen), wurden eingeschlossen. Die Datenerfassung erfolgte mithilfe eines standardisierten Erfassungsbogens, in dem die wesentlichen prä-, intra- und postoperativen Daten (zum Beispiel Histologie) und Verläufe (beispielsweise Liegedauer, Schmerz-Score oder Komplikationen) der Patienten dokumentiert wurden. Es wurden nur vollständige Datensätze aufgenommen, die zudem einer Plausibilitätsprüfung standhielten.

Die Autoren der vorliegenden Publikation stammen aus den 4 Zentren, die die meisten Fälle berichtet haben und die zudem seit der Gründung am Register teilnehmen. Die übrigen, ebenfalls sehr aktiven Zentren und Teilnehmer sind am Ende dieser Veröffentlichung namentlich aufgeführt.

Ergebnisse

Die wesentlichen Charakteristika des Patientenkollektivs sind in Tabelle 1 dargestellt. Bei den Erkrankungen handelte es sich in 48,5 % der Fälle um benigne Tumoren (n = 267). Hiervon waren die Mehrzahl

  • seröse Zystadenome (58/10,5 %)
  • neuroendokrine Tumoren (47/8,5 %)
  • intraduktal papillär-muzinöse Neoplasien (43/7,8 %)
  • muzinös-zystische Neoplasien (36/6,5 %)
  • chronische Pankreatitiden (35/6,4 %)
  • Pseudozysten (16/2,9 %).
Patientenkollektiv
Tabelle 1
Patientenkollektiv

In den übrigen 32 Fällen fanden sich seltenere benigne Veränderungen.

7,1 % der Patienten (39) hatten Borderline-Tumoren, die sich auf neuroendokrine Tumoren (23/4,2 %), intraduktale onkozytische papilläre Neoplasien (IPMN) (11/2 %) und muzinös zystische Tumoren (5/0,9 %) verteilten.

Bei 244 Patienten (44,4 %) lagen maligne Grunderkrankungen vor. Hier war das duktale Adenokarzinom mit 110 Fällen (20 %), gefolgt vom neuroendokrinen Karzinom mit 79 Fällen (14,4 %), das häufigste. Seltenere Entitäten waren Metastasen anderer Grunderkrankungen (12/2,2 %). Weiterhin fanden sich

  • Papillenkarzinome (8/1,5 %)
  • muzinöse Zystadenokarzinome (6/1,1 %)
  • Adenokarzinome auf dem Boden einer intraduktal papillär-muzinösen Neoplasie (6/1,1 %)
  • Azinuszellkarzinome (5/0,9 %)
  • Gallengangskarzinome (3/0,5 %)
  • Ampullenkarzinome (3/0,5 %)
  • seröse Zystadenokarzinome (2/0,36 %)
  • B-Zell-Lymphome (2/0,36 %)
  • Adenokarzinome vom intestinalen Typ (2/0,36 %)
  • solide pseudopapilläre Karzinome (2/0,36 %).

In jeweils einem Fall (0,18 %) lag ein malignes Phäochromozytom, ein Karzinoid der Ampulla Vateri, ein Duodenalkarzinom und ein Karzinosarkom vor.

Von den laparoskopischen Operationen waren mit 65 % die Pankreaslinksresektionen der häufigste Eingriff, gefolgt von der pyloruserhaltenden Pankreaskopfresektion (23 %) und Enukleationen (9 %). Auch isolierte Segment- und Pankreaskopfresektionen sowie fünf totale Pankreatektomien wurden durchgeführt.

Laparoskopische Pankreaslinksresektion

Die laparoskopische Pankreaslinksresektion war mit 359 Fällen der weitaus häufigste Eingriff (65 %), dabei wurden in 56 % die Milz mitentfernt, in 44 % wurde sie erhalten. Betrachtet man nur die Fälle, bei denen ein milzerhaltender Eingriff geplant wurde – bei benignen Erkrankungen etwa –, zeigt sich, dass bei 201 Patienten der Milzerhalt angestrebt wurde und die Milz in 157 Fällen (78 %) dann auch erhalten werden konnte. Die Operationsdauer betrug im Durchschnitt 220 Minuten, die Resektatlänge des Pankreas belief sich im Durchschnitt auf 9,0 cm (+/−3,5 cm).

Weil man die Entwicklung einer postoperativen Pankreasfistel vermeiden möchte, wird dem Instrument, mit dem das Pankreas abgesetzt werden soll, eine besondere Bedeutung beigemessen. Sehr häufig wurde der EndoGIA (Klammernahtgerät) eingesetzt (bei 59 % der Patienten), bei etwa einem Viertel der Patienten erfolgte das Absetzen mittels Ligasure (25 %) und seltener mittels dem ACE-Harmonic (Ultracision) (6 %). Eine weitere Feindifferenzierung der Instrumente wurde nicht erfragt.

Laparoskopische Pankreaskopfresektion

Die laparoskopische Pankreaskopfresektion war mit 127 Fällen (23 %) der zweithäufigste Eingriff. Im Verlauf von 60 Tagen postoperativ lag die Letalität bei 0 %, die Erfassung erfolgte hier ebenfalls über den Erhebungsbogen. Die mediane Krankenhausverweildauer betrug 15 Tage (Range 7–59). Eingriffsbedingte, postoperative Einschränkungen hatten 97 Patienten.

Laparoskopische Enukleation

Bei 48 Patienten wurde Tumoren laparoskopisch enukleiert (9 %). Für diese Operation betrug die Letalität ebenfalls 0 %. Es zeigte sich ein Wert von 11 Tagen bezüglich der medianen Krankenhausverweildauer (Range 4–67). Insgesamt hatten 23 Patienten eine postoperative Komplikation.

Intraoperative und postoperative Verläufe laparoskopischer Pankreasoperationen

Bei 16 % aller Patienten, – mit Ausnahme derjenigen, die eine laparoskopisch assistierte pyloruserhaltende Pankreaskopfresektion (PPPD) bekamen –, erfolgte intraoperativ eine Konversion vom laparoskopischen zum offenen Vorgehen. Die Zeit bis zur Konversion betrug im Median 135 Minuten. Die Gründe, die dafür angegeben worden sind, waren:

  • Karzinomausbreitung (n = 7)
  • nichtauffindbarer Tumor (n = 5)
  • Milzblutung (n = 4)
  • nekrotisierende Pankreatitis (n = 1)
  • Pankreatitis (n = 1)
  • Dysfunktion eines EndoGIA (n = 1)
  • Verwachsungen (n = 8)
  • Adipositas (n = 3)
  • übergreifende Entzündung in den Pankreaskopf (n = 3)
  • Pankreatektomie (n = 4)
  • Verletzung des Mesenteriums des Colon transversum (n = 1).

Eine detaillierte Auflistung der Konversionsgründe findet sich in Tabelle 2.

Gründe für eine Konversion zum offenen Operationsverfahren bei 550 laparoskopisch begonnenen Operationen
Tabelle 2
Gründe für eine Konversion zum offenen Operationsverfahren bei 550 laparoskopisch begonnenen Operationen

Bezüglich der intraoperativen Komplikationen waren über ein gewöhnliches Maß hinausgehende Blutungen bei 3,1 % der Patienten zu verzeichnen (Wertung ab 500 mL/Patient). Weitere Komplikationen waren je einmal die Verletzung des Mesenteriums des Colon transversum, der Vena lienalis, des Ductus hepatocholedochus und des Zwerchfells. Eine intraoperative Läsion der Milz kam viermal vor.

Bei den postoperativen Komplikationen kam es bei 27 Patienten (4,9 %) zu einer Nachblutung, die nicht revisionspflichtig war, bei 17 Patienten musste revidiert werden. Eine Pankreasfistel (überwiegend Grad A- und B-Fisteln; es traten 8 C-Fisteln im Kollektiv auf) zeigte sich bei 39 % aller Patienten. Zu einem Abszess kam es bei 5,5 % der Patienten, zu einem Milzinfarkt bei 1,1 %. Sieben Patienten sind eingriffsbedingt verstorben (1,3 %), ein postoperativer Wundinfekt trat bei 3,5 % auf. Eine detaillierte Auflistung der intra- und postoperativen Komplikationen findet sich in Tabelle 3.

Intra- und postoperative Komplikationen
Tabelle 3
Intra- und postoperative Komplikationen

Die mediane Krankenhausverweildauer betrug 14 Tage (4–93 d).

In Bezug auf postoperative Schmerzen war der Schmerz-Score nach visueller Analogskala (VAS) bei 91 % aller Patienten < 4. Ein Diabetes mellitus war präoperativ bereits bei 15,6 % aller Patienten vorhanden und entwickelte sich postoperativ bei 6,7 % aller Patienten neu.

Einen weiteren Vergleich der drei Hauptoperationsarten zeigt Tabelle 4. Die hier aufgeführte Morbidität von 57–76 % erscheint zunächst hoch, erklärt sich aber aufgrund einer sehr genauen Erfassung der Fälle, in denen eine Pankreasfistel Grad A oder eine Magenentleerungsstörung Grad A vorlagen, die, obwohl numerisch vorhanden, klinisch meist inapparent sind.

Vergleich der Hauptoperationsarten
Tabelle 4
Vergleich der Hauptoperationsarten

Diskussion

Das deutschsprachige Register mit 550 eingeschlossenen Patienten ist bezüglich der laparoskopischen Pankreaschirurgie die derzeit weltweit größte Datensammlung. Die 34 teilnehmenden Kliniken demonstrieren eine bisher so nicht geübte Kooperation und Geschlossenheit in der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Die Autoren sind sich bewusst, dass die dargelegten Daten nicht frei von Bias sind. Im Vergleich zu prospektiv randomisierten kontrollierten Studien bieten Registerstudien Vor- und Nachteile. Wenngleich die prospektiv randomisierte kontrollierte Studie derzeit als der Goldstandard zur Prüfung eines neuen Verfahrens angesehen wird, bilden die klinischen Registerstudien die Versorgungsqualität in der Breite deutlich besser ab (9). Weitere Vorteile von Registerstudien sind:

  • unlimitierte Zahl von Probanden
  • heterogene Probanden
  • heterogene Bedingungen und Zentren
  • offene Inklusion
  • Sicherheit und Zweckmäßigkeit
  • prospektives oder retrospektives Design.

Die aus der Literatur bekannten Register anderer Länder bekamen jeweils nur aus maximal je 3–9 Zentren Daten übermittelt.

Die Kliniken treffen ganz klar eine positive Auswahl von besonders geeigneten Patienten (Beispielkriterien: Patient schlank; Tumor klein, gut erreichbar). Die Prozentzahl der laparoskopischen Operationen, aus denen die Gesamtzahl rekrutiert wird, wird von den einzelnen Kliniken mit 5–20 % angegeben, was auch bedeutet, dass 80–95 % der Eingriffe konventionell durchgeführt werden. Sowohl in unserem Patientenkollektiv als auch in dem vorheriger Publikationen (8) werden Pankreaslinksresektionen häufiger laparoskopisch durchgeführt. Dies ist Folge eines Selektionsbias, weil in der konventionellen Pankreaschirurgie die Pankreaskopfresektionen überwiegen (10). Das geringere Vorkommen von Tumoren, die im linksseitigen Pankreas lokalisiert sind, erschwert eine randomisiert kontrollierte Studie, da die Verumgruppe noch in eine notwendige Kontrollgruppe geteilt werden muss.

Im vorliegenden Register ist der Anteil maligner Tumoren, die laparoskopisch entfernt werden, im Vergleich mit einer belgischen Studie (8) hoch. Das bedeutet, dass bei zunehmender Erfahrung die minimalinvasive Operationsmethode auch für maligne Tumoren eingesetzt wird. Diese Beobachtung bestätigt auch die Entwicklung der Zahlen zur Anwendung laparoskopischer Verfahren bei malignen Erkrankungen im Register, die 2011 noch bei 20 % lagen (4) und mittlerweile auf 44,4 % angestiegen sind.

In Tabelle 5 ist dargestellt, dass in verschiedenen Industrieländern bereits größere Fallserien von Pankreasresektionen bestehen. Diese weisen eine teilweise ähnlich niedrige Morbiditäts- und Sterberate nach einer laparoskopischen Operation auf, wie nach konventioneller Resektion. Adam und Mitarbeiter zeigten 2015 in einer Fallserie von 7 061 Patienten – der National Cancer Database (11), die 75 % der neu diagnostizierten Krebsfälle der USA beinhaltet –, dass 983 (14 %) laparoskopisch pankreato-duodenektomiert wurden. Die Konversionsrate betrug 30 %. Die Letalität war mit 4,8 % bei laparoskopischem Eingriff höher als mit 3,7 % nach offener Pankreaduodenektomie. Die Autoren zeigten damit, dass diese Verfahren auch in der Breite funktionieren, hier jedoch noch mit einer etwas höheren Letalität einhergingen. Ein solches Ergebnis erbrachte das deutschsprachige Register nicht. Möglicherweise liegt es daran, dass in diesem Register die am häufigsten dokumentierte Operation die Linksresektion ist und die Rechtsresektion erst in der letzten Zeit etwas häufiger laparoskopisch durchgeführt wird. Bezüglich der Linksresektionen zeigten zwei aktuelle Publikationen von Sulpice et al. und Riviere et al. keine eindeutige Überlegenheit einer der beiden Methoden (laparoskopisch versus konventionell) (12, 13).

Vergleichbare Publikationen
Tabelle 5
Vergleichbare Publikationen

Eine weitere Vergleichsmöglichkeit bieten die Daten der Initiative Qualitätsmedizin (IQM), einem Zusammenschluss von 387 Kliniken mit der Zielsetzung einer objektiven Qualitätskontrolle. Für das Jahr 2015 betrug hier die Letalitätsrate bei 4 845 gemeldeten Fällen 8,3 % (14). Im Vergleich liegen die Ergebnisse des deutschen laparoskopischen Pankreasregisters mit 1,3 % deutlich darunter. Bezüglich der Pankreasfistelraten liegt ein Wert von 39 % vor, der höher ist als die in der Literatur publizierten 30 % (15).

Für das Neuauftreten eines Diabetes mellitus sind für die konventionelle Whipple-Operation Werte zwischen 10  und 37 % veröffentlicht (16, 17). Bei Operationen von chronischen Pankreatitiden steigt dieser Wert auf bis zu 60 % an (10). Hier liegen die Ergebnisse unseres Kollektivs mit 6,7 % deutlich darunter, was möglicherweise durch den Selektionsbias bedingt ist.

In der S3-Leitlinie vom Oktober 2013 ist das laparoskopische Verfahren bisher nicht als Standard aufgeführt (18). Damit sich neue Therapieverfahren etablieren können, empfiehlt die Leitlinie, dass eine Resektion, falls sie laparoskopisch durchgeführt wird, in einem Register, wie zum Beispiel dem deutschsprachigen laparoskopischen Pankreasregister, dokumentiert werden sollte. Dieser Empfehlung schließen wir uns als Autoren an.

Die messbaren Vorteile laparoskopischer Eingriffe am Pankreas, insbesondere bei der Pankreaslinksresektion, für den Patienten sind eine niedrige Komplikationsrate, die sich unter anderem in einer niedrigeren Wundinfektrate zeigt (19) und eine geringe Mortalität bei verkürzter Krankenhausverweildauer. Die Überprüfung dieser Registerdaten in prospektiv randomisierten kontrollierten Studien muss den nächsten Schritt in der evidenzbasierten Evaluation der laparoskopischen Pankreaschirurgie darstellen.

Danksagungen
Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern der Institutionen, die an der Planung und Umsetzung des Registers beteiligt sind, sowie bei allen Mitarbeitern der Studienzentren für die Unterstützung bei der Patientenrekrutierung. Weiterhin geht unser Dank an die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Leber-Galle-Pankreas und die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Minimal-Invasive Chirurgie.

Teilnehmende Studienzentren
Universitätsklinikum Gießen/Marburg (Detlef K. Bartsch, Peter Langer, C. Schicker); Universitätsklinikum Freiburg (Uwe Wittel, Tobias Keck, Ulrich Hopt); Kliniken Essen-Mitte (Martin K. Walz, Jakob Hinrichs), Evangelische Kliniken Bonn (Andreas Türler); Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck (Uwe J. Roblick, Ulrich Wellner, Tobias Keck, Hans-Peter Bruch); Krankenhaus der Elisabethinen Linz (Reinhold Függer); Universität Greifswald (Maciej Patrzyk, C.-D. Heidecke); Klinikum Südstadt Rostock (Kaja Ludwig); Universitätsmedizin Mainz (Thomas J. Musholt); St. Josef-Hospital Bochum (Kirsten Meurer, Orlin Belyaev, Waldemar Uhl); Klinikum St. Elisabeth Straubing (Robert Obermaier); Klinik Nürtingen (Svenja Haaga, Klaus Kraft), Universitätsklinikum Heidelberg (Jens Werner, Markus W. Büchler); Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt (Olaf Pridöhl, Helmut Witzigmann); Klinikum Augsburg (Bernd Geißler, Matthias Anthuber); Lukas Krankenhaus Bünde (Steffen Krummbein); Schön Klinik Hamburg-Eilbeck (Lutz Steinmüller); Schön Klinik Fürth (Thomas C. Böttcher); Zentralklinik Bad Berka (Volker Weiße, Merten Hommann); St. Vinzenz-Hospital Köln (Thomas Wilhelm); Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Philipp Busch, Jakob R. Izbicki); Helios Kliniken Schwerin (Jörg-Peter Ritz); Kliniken der Stadt Köln (Dirk Bulian, Markus M. Heiss); Klinikum Stuttgart (Jörg Köninger); Krankenhaus Zweibrücken (Dieter Birk); Kantonsspital Baselland (Andreas Zerz); Rotkreuzklinikum München (Peter Schwendtner, M.H. Schoenberg); Klinikum Dritter Orden München (Peter Kapfhammer, Detlef Krenz); Klinikum Böblingen vormals Nagold (Stefan Benz); Universität Magdeburg (Benjamin Garlipp, Christiane Bruns); Caritas Klinikum Saarbrücken (Frank Schütze, Ralf Metzger); Immanuel Klinik Rüdersdorf (Jens Burghardt); Universität des Saarlandes (Matthias Glanemann)

Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 12.10. 2016, revidierte Fassung angenommen: 14. 12. 2016

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med Marco Siech
Chirurgie I, Ostalb-Klinikum Aalen
Im Kälblesrain 1, 73430 Aalen
marco.siech@ostalb-klinikum.de

Zitierweise
Siech M, Strauß P, Huschitt S, Bartsch DK, Wittel U, Keck T, on behalf of the Study Group Laparoscopic Pancreas Surgery: The indications for laparoscopic pancreatectomy—
results on 550 patients in the German Laparoscopic Pancreas Registry in comparison to other registries. Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 263–8. DOI: 10.3238/arztebl.2017.0263

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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*Die beiden Autoren teilen sich die Erstautorenschaft.
Chirurgische Klinik I, Ostalb Klinikum Aalen: Prof. Dr. med. Siech, Peter Strauß, Dr. med. Huschitt
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg: Prof. Dr. med. Wittel
Klinik für Viszeral- und Thorax- und Gefäßchirurgie, Philipps-Universität Marburg: Prof. Dr. med. Bartsch
Klinik für Chirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck: Prof. Dr. med. Keck
Patientenkollektiv
Tabelle 1
Patientenkollektiv
Gründe für eine Konversion zum offenen Operationsverfahren bei 550 laparoskopisch begonnenen Operationen
Tabelle 2
Gründe für eine Konversion zum offenen Operationsverfahren bei 550 laparoskopisch begonnenen Operationen
Intra- und postoperative Komplikationen
Tabelle 3
Intra- und postoperative Komplikationen
Vergleich der Hauptoperationsarten
Tabelle 4
Vergleich der Hauptoperationsarten
Vergleichbare Publikationen
Tabelle 5
Vergleichbare Publikationen
1.van der Pas MH, Haglind E, Cuesta MA, et al.: Laparoscopic versus open surgery for rectal cancer (COLOR II): short-term outcomes of a randomised, phase 3 trial. Lancet Oncol 2013; 14: 210–8 CrossRef MEDLINE
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  • Indikation fehlt
    Dtsch Arztebl Int 2017; 114(37): 615; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0615a
    Lampl, Benedikt
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2017; 114(37): 615; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0615b
    Siech, Marco

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