ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2017Medizinstudium: Landarztquote in Bayern und Niedersachsen

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Medizinstudium: Landarztquote in Bayern und Niedersachsen

Dtsch Arztebl 2017; 114(15): A-720 / B-612 / C-598

dpa; Maybaum, Thorsten

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Bayern und Niedersachsen haben angekündigt, eine Landarztquote einzuführen. Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) erklärte, der Freistaat wolle zügig dafür sorgen, dass bis zu fünf Prozent der Medizinstudienplätze an Bewerber gehen, die sich verpflichten, als Hausarzt in Regionen zu arbeiten, die unterversorgt sind oder in denen eine Unterversorgung droht. In Niedersachsen sollen sogar zehn Prozent der Medizinstudienplätze an Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten, nach Ende der Ausbildung bis zu zehn Jahre auf dem Land zu arbeiten. „Wir prüfen nun, wie sich eine solche Landarztquote in Niedersachsen verfassungskonform gestalten lässt“, sagte Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) im Landtag. Bund und Länder hatten sich kürzlich auf Eckpunkte für eine Reform des Medizinstudiums verständigt. dpa/may

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