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Notfallversorgung: KBV fordert einheitliche Anlaufstelle

Dtsch Arztebl 2017; 114(15): A-716

Hillienhof, Arne

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Der Zugang zur Notfallversorgung soll besser gesteuert werden. Foto: dpa
Der Zugang zur Notfallversorgung soll besser gesteuert werden. Foto: dpa

Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat sich dafür ausgesprochen, den niedergelassenen Bereitschaftsdienst durch einen multimedialen Zugang für Patienten weiterzuentwickeln. „Denkbar wären mehr Informationen online oder auch per App sowie ein Ausbau der qualifizierten Einschätzung per Telefon“, hieß es dazu aus der KBV.

Der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Andreas Gassen erklärte im Nachgang zur Ver­tre­ter­ver­samm­lung in einem Interview auf KV.on, es sei „nicht zielführend“ und eine „Vergeudung von Ressourcen“, wie das Thema Notfall derzeit abgearbeitet werde. Die KBV strebe eine einheitliche Anlaufstelle an. Sei ein Patient der Meinung, es liege ein Notfall vor, könne er sich dort melden. In dem Erstkontakt solle geklärt werden, welche Versorgung für den Patienten die beste sei. „In sehr vielen Fällen wäre dies die Versorgung in einer vertragsärztlichen Praxis“, sagte Gassen. In sprechstundenfreien Zeiten könnte sich ein erheblicher Teil der Patienten zum Beispiel vom ärztlichen Bereitschaftsdienst oder von Portalpraxen an Krankenhäusern behandeln lassen. „Die wenigsten brauchen einen Rettungswagen“, betonte Gassen. hil

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