ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2017Ärztlicher Eid: Längst überfällig
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Der Prozess der Kommerzialisierung und Öko­nomi­sierung im Gesundheitswesen ist eine gesamtgesellschaftliche, politische und nicht etwa allein eine ärztliche Angelegenheit.

Natürlich handeln wir Ärzte (ich kann behaupten: zum größten Teil, beruhend auf mehreren Artikeln im DÄ über die Zufriedenheit der Patienten) per se nach dem Prinzip „salus aegroti suprema lex et primum nihil nocere“. Dennoch finde ich eine Debatte über einen neuen „Eid“ für alle medizinischen Berufe, sei es Arzt, Zahnarzt, Logopäde, Physiotherapeut etc. allesamt richtig und zeitgemäß. Auch sollte das Thema „Heilberufe Eid“ in regelmäßigen Abständen über solche Artikel in Erinnerung gebracht werden.

Prof. Wils stellt zu Recht fest: Politisch gewollt wird der Arztberuf kleingeredet und auf die gleiche Stufe gestellt mit einem Dienstleistungsbereich der Industrie. Also finde ich, dass es in erster Linie die Aufgabe von Ärzten und deren Vertretungen ist, ein Zeichen zu setzen und die Freiheit des ärztlichen Handelns zu betonen. Fakt ist, dass wir Ärzte aktuell auf das Äußerste reglementiert sind und uns nicht frei genug zum Wohle unseren Patienten bewegen können. ...

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Dr. med. M. Rezai, 59174 Kamen

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