MEDIZIN: Der klinische Schnappschuss

Das liegt schwer im Magen

Hard to Swallow

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(17): 301; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0301

Keller, Jochen; Durwen, Herbert F.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ein dementer Patient wurde mit Schluckstörungen und unklaren Bauchbeschwerden zur stationären Behandlung aufgenommen. Eine Dysphagie war subjektiv und fremdanamnestisch bisher nicht beschrieben. In der logopädischen Schluckdiagnostik ergaben sich keine klinischen Hinweise auf eine relevante oropharyngeale Dysphagie beziehungsweise eine erhöhte Aspirationsgefahr.

Zur weiteren Abklärung wurde eine Ösophago-Gastro-Duodenoskopie durchgeführt. Dort zeigte sich ein fest in der Schleimhaut impaktierter Tablettenblister im distalen Abschnitt des Ösophagus.

Nach Entfernen des Fremdkörpers mittels einer Fremdkörperfasszange (Raptor) unter Sicht beim Rückzug des Gerätes, sistierten die Beschwerden des Patienten spontan und eine normale Nahrungsaufnahme war wieder möglich.

Jochen Keller, Dipl. Sprachheilpäd., PD Dr. med. Herbert F. Durwen, St. Martinus-Krankenhaus, Düsseldorf

Prof. Dr. med. Hans Jürgen Heppner, HELIOS-Klinium Schwelm, Klinik für Geriatrie, Universität Witten/Herdecke, Hans.Heppner@uni-wh.de

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Zitierweise
Keller J, Heppner HJ, Durwen HF: Hard to swallow. Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 301. DOI: 10.3238/arztebl.2017.0301

The English version of this article is available online: www.aerzteblatt-international.de

    Leserkommentare

    E-Mail
    Passwort

    Registrieren

    Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

    Fachgebiet

    Alle Leserbriefe zum Thema

    Serie Der klinische Schnappschuss

    Login

    Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

    E-Mail

    Passwort

    Anzeige