ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2017Mindestmengen: Mehr Schaden als Nutzen
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Mindestmengen sind nur theoretisch und scheinbar im Interesse der Patienten. Sie führen dazu, dass viele Krankenhäuser gezwungen sind, die Anzahl der Eingriffe und Interventionen durch zweifelhafte Indikationsstellung zu steigern, um die Mindestmenge zu erreichen.

Dadurch entsteht möglicherweise mehr Schaden und entstehen mehr Kosten, als wenn mal ein weniger geübter Arzt einen Eingriff vornimmt.

Ein kleines Krankenhaus, das die Mindestmengenreglung wirtschaftlich nicht überlebt, könnte durch wohnortnahe Versorgung nicht nur Leben retten, sondern auch bessere, weil persönlichere Behandlung bieten.

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Es stellt sich die Frage, ob regulatorische Eingriffe die Versorgungsqualität verbessern können. Siehe zum Beispiel DRG.

Dr. med. Peter Pommer, 87459 Pfronten

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